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Wohin nur mit dem Schnee?

Ausbau der Fröbelstraße in Wittenberge Wohin nur mit dem Schnee?

Es gibt Kontroverse Diskussion über den Ausbau der Fröbelstraße in Wiitenberge. Anfang 2014 sollen die Bauarbeiten beginnen. Bewohner befürchten, dass die sanierte Straße zu einer Raserstrecke wird.

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In einer Beamerpräsentation wurden die Pläne für den Ausbau der Fröbelstraße vorgestellt.

Quelle: Jens Wegner

Wittenberge. Zur einer Informationsveranstaltung zum Ausbau der Wittenberger Fröbelstraße kamen am Dienstag rund 30 Anlieger, Eigentümer und Interessierte in den großen Saal des Rathauses. Vertreter der Stadtverwaltung und des Planungsbüros informierten über Planungsstand und Bauzeit. Zur Verschiebung der geplanten Baumaßnahme sagte Bauamtsleiter Martin Hahn: „Wir dachten, das Projekt noch in diesem Jahr umsetzen zu können, mussten aber haushaltsrechtliche Dinge abwarten. Dann kam auch noch das Hochwasser dazwischen. Sämtliche Projekte wurden zurückgestellt. Deshalb sind wir mit der Planung Fröbelstraße in Verzug geraten.“ Er betonte, dass es nur eine Verschiebung sei. Anfang 2014 sollen die Bauarbeiten beginnen. Olaf Schlünzen vom Ingenieurbüro Rauchenberger stellte den Entwurf in einer Beamerpräsentation vor. Der Skepsis einiger Bewohner, dass die sanierte Straße zu einer Raserstrecke wird, habe man entgegengewirkt. Man sei zunächst zu dem Entschluss gekommen, keine Einbahnstraße zu bauen, weil damit der Verkehr in die andren Straßen verdrängt werden würde. Das Quartier Fröbelstraße soll komplett eine Tempo-30-Zone werden. Die Straße wird mit vielen geschwindigkeitsdämpfenden Maßnahmen versehen. Es ist nur ein einseitiger Gehweg vorgesehen. Alles wird höhengleich gebaut und ist damit auch barrierefrei.

Wünsche der Bewohner nach mehr Parkplätzen wurde entsprochen. Anstatt der vorher vorgesehenen acht Stellplätze sind nun 16 Pkw-Stellplätze geplant. Eine Begrünung ist ebenfalls vorgesehen. „Es wird dringend notwendig, dass da was gemacht wird“, sagte er abschießend mit Blick auf den derzeitigen Zustand der Straße. Die Bürger bemängelten, dass die Fahrbahn möglicherweise zu schmal sei. Wenn die Müllabfuhr oder die Feuerwehr komme, müssten sie über den Rasen fahren. „Kann man die Entwürfe im Internet zugänglich machen? Das hier sind für mich nur bunte Bilder“, meinte ein Bürger, der auch nicht wisse, wohin er im Winter den Schnee schieben solle. „Sobald die Planung vorliegt, können Sie kommen und die Dokumente einsehen“, bot ihm Steffi Gottwald vom Sachgebiet Tiefbau an. Infrage gestellt wurde auch, ob mit der im Plan vorgesehenen Anlage genügend Regenwasser abgeleitet werden könne. Olaf Schlünzen zeigte in diesem Punkt keine Bedenken. „Alles was wir hier einbringen halte ich nur für eine Verzögerung des Baus“, sagte ein anderer Bürger. Eine Bürgerin äußerte den Wunsch, anstatt Linden andere Bäume für die Bepflanzung zu wählen. Martin Hahn nahm den Wunsch auf. Uwe Karger von Ordnungsamt sagte zu aktuellen Planung: „Das ist das Optimale, was hier zu Papier gebracht wurde.“ Martin Hahn versprach, dass die Straße dieses Jahr noch einmal geschoben wird, um die Fahrbahn zu glätten. „Ist doch alles Quatsch. Das wird sowieso wieder ne Huckelpiste“, meinte jemand ablehnend.

Von Jens Wegner

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