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Zahl der Strafanzeigen ging 2015 zurück

Meyenburg Zahl der Strafanzeigen ging 2015 zurück

Zufrieden zeigte sich Revierpolizist Jürgen Kelm über die Kriminalitäts- und Unfallstatistik im Jahr 2015 für den Amtsbereich Meyenburg. Demnach erreichte die Aufklärungsquote im Vergleich mit anderen Bereichen einen hervorragenden Wert von 60,6 Prozent. Die Zahl der Unfälle blieb dagegen fast gleich.

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Unfall auf der A 24 im Mai 2015 bei Meyenburg.

Quelle: Andreas König

Meyenburg. Mit einer Aufklärungsquote bei Strafanzeigen von 60,6 Prozent lag der Amtsbereich Meyenburg im Bereich der Polizeiinspektion Prignitz 2015 weit vorne. Das teilte Revierpolizist Jürgen Kelm in der jüngsten Sitzung des Ordnungs- und Sozialausschusses der Stadt mit. Er informierte über die Zahlen der Kriminalitäts- und Verkehrsstatistik des Jahres 2015.

Demnach gab es 2015 im Amtsbereich 198 Strafanzeigen. Ein Jahr zuvor waren es 227, was einen erheblichen Rückgang bedeutet. „Im Bereich der Polizeiinspektion haben wir bei den Strafanzeigen einen Anteil von 12,8 Prozent“, so Kelm. Er unterteilte die Fälle in verschiedene Kategorien. So habe es 2015 insgesamt 26 so genannte Rohheitsdelikte gegeben – das sind Körperverletzungen, Raub- oder Freiheitsdelikte. 2014 waren es laut Kelm 35. Bei den Diebstählen verzeichnete die Polizei im Revier Meyenburg 83 im Jahr 2014 und 76 im Jahr 2015. Diebstähle in Wohnungen oder andere Einrichtungen wurden im Berichtsjahr 15 angezeigt, 2014 waren es 14. Sachbeschädigungen gab es laut Kelm 20, das ist die Hälfte der gemeldeten Fälle ein Jahr zuvor. Und Fahrzeugdiebstähle wurden 2015 in Meyenburg 17 gemeldet, 2014 waren es 29. Alles in allem eine positive Entwicklung für den Bereich, findet der Revierpolizist. „Aber jede Strafanzeige ist eine zuviel.“

Hervorragende Aufklärungsquote

Während die Aufklärungsquote 2014 bei durchschnittlichen 56,8 Prozent lag, stieg sie 2015 auf den vergleichsweise sehr guten Wert von 60,6 Prozent. „Wir konnten 120 Straftaten aufklären, das ist hervorragend“, sagte Revierpolizist Kelm.

100 Tatverdächtige wurden 2015 im Amtsbereich ermittelt, ein Jahr zuvor waren es 112. Gestiegen ist der Anteil der Straffälligen unter 21 Jahren: Er lag laut Kelm 2015 bei 10,8 Prozent, im Jahr davor waren es 9,8 Prozent. „Das waren unter anderem die jungen Leute, die im Meyenburger Schlosspark die Bänke zerstört oder die Freilichtbühne beschmiert hatten.“ Örtliche Schwerpunkte bei der Kriminalität seien Krempendorf und der Neubaublock in Preddöhl.

Die Zahl der Verkehrsunfälle blieb auf relativ gleichem Niveau: 2015 gab es 144 Unfälle, 2014 waren es 141. Während 2015 ein Mensch bei einem Unfall starb, waren es 2014 drei Personen. Verletzt wurden 2015 neun Unfallbeteiligte, 2014 immerhin 17. Auch hier befand Kelm: „Jeder Tote ist einer zuviel.“ Herausragend seien als Unfallursachen die Wildunfälle, wobei sich kaum Unfallschwerpunkte ausmachen ließen: „Das geschieht auf der B 103, der L 13 und der L 14 gleichermaßen.“ Auch zeitliche Schwerpunkte gebe es nicht.

Alles in allem sei das Wohnen im Amtsbereich Meyenburg „recht ruhig“, findet Revierpolizist Kelm.

Von Beate Vogel

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