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Zehn Einsätze in der Bilanz

Kunow Zehn Einsätze in der Bilanz

Die Kunower Brandschützer mussten im vergangenen Jahr zehnmal zu Einsätzen ausrücken. Einmal brannte es. Neunmal wurde technische Hilfe geleistet. Der stellvertretende Wehrleiter Thomas Pettke fasste das Jahr 2016 zusammen und betrachtete nicht nur die Einsätze, sondern auch die Mitgliedzahlen.

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Das Gerätehaus samt Feuerwehrtechnik in Kunow: Zehnmal wurde der Wagen 2016 angefordert.

Quelle: Alexander Beckmann

Kunow. Zehn Einsätze stehen in der Bilanz der Feuerwehr Kunow für das Jahr 2016. Im Schnitt waren vier Einsatzkräfte dabei. Sie mussten einen Brand löschen und neunmal technische Hilfe leisten. Verletzte oder Tote gab es nicht zu beklagen. „Alle Brandschützer sind gesund und unversehrt wieder zurück nach Hause gekommen“, sagt der stellvertretende Wehrleiter Thomas Pettke, der auch für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich ist.

Er hat auch aufgelistet, an welchen Wochentagen die meisten Einsätze stattfanden. Es waren der Dienstag, Mittwoch und Sonntag. Bei sieben Einsätzen arbeiteten die Kunower mit einer anderen Feuerwehr oder mehreren Feuerwehren zusammen. Pettke schätzt die Zusammenarbeit mit ihnen, mit der Polizei und dem Rettungsdienst als sehr gut ein. Der kürzeste Einsatz dauerte 30 Minuten der längste zehn Stunden.

Problematisch ist die Tagesalarmbereitschaft

Problematisch bleibe jedoch die Tagesalarmbereitschaft von Montag bis Freitag in der Zeit von 6 bis 18 Uhr, so Pettke. Das gelte auch für die Anzahl und die Verfügbarkeit der Atemschutzgeräteträger. „Hier gibt es dringenden Nachholebedarf“, so Pettke.

Derzeit hat die Wehr 25 Mitglieder. 16 davon sind aktiv. Vier Eintritte gab es 2016. Das Durchschnittsalter der 16 aktiven Mitglieder, eins ist eine Frau, beträgt 34 Jahre. Verstärkung wird dringend gesucht. „Wir wünschen uns und würden uns darüber freuen, wenn sich noch mehr Bürgerinnen und Bürger engagieren würden, ob in der Einsatzabteilung oder in der Jugendwehr“, so Pettke.

Wasserentnahmestellen kontrolliert

Neben den Einsätzen erledigten die Feuerwehrleute auch weitere Arbeiten im vergangenen Jahr. So wurden die Wasserentnahmestellen in Kunow, Beckenthin, Krams, Neu Schrepkow und Groß Welle jeweils zweimal kontrolliert. Die Brandschützer kümmerten sich um die Sauberkeit an den Zufahrten. Flachspiegelbrunnen wurden abgepumpt. Pettke schickt ein Dankeschön an die Bürger, die in den Wintermonaten vor ihrer Haustür die Unterflurhydranten eis- und schneefrei halten oder gar vor ihrer Haustür an der Zisterne mähen, wie Günter Krüger aus Beckenthin.

Was die Aktivitäten für die Dorfgemeinschaft anbelangt, so organisierten die Feuerwehrleute Frühjahrs- und Herbstfeuer. Die Besucher kamen nicht nur aus der Gemeinde Gumtow, sondern auch aus den Nachbargemeinden Plattenburg und Groß Pankow oder von noch weiter her. Mit den Einnahmen wurden in der Vergangenheit und werden weiterhin Veranstaltungen finanziert. Es wurden aber auch Technik, Materialien für Veranstaltungen gekauft und Kleinstreparaturen durchgeführt. Pettke dankt im Namen der Feuerwehrleuten allen Sponsoren und denjenigen die während und nach den Veranstaltungen als Helfer zur Seite standen.

Platzregen und Hagelschlag

Als Höhepunkt sieht Pettke die Werbung der Ortswehr um Spenden für eine Schmutzwassertauchpumpe vom 7. November bis zum 19. Dezember im Internet und in den sozialen Netzwerken. Auslöser dafür waren unter anderem die Unwetter im Jahr 2016. So schafften es am 28. August nach einem Platzregen und Hagelschlag die Gullys und das Grabensystem nicht mehr, das Regenwasser im Ort entlang der Thomas-Müntzer-Straße abzuführen. Bei der Spendenaktion kamen 500 Euro zusammen. Ende November kam die Pumpe. Die Spender blieben laut Pettke meist anonym. Die Kunower Feuerwehrmitglieder sind ihnen dankbar für die schnelle Hilfe.

Der ausführliche Bericht für das zurückliegende Jahr der Ortsfeuerwehr Kunow ist im Internet auf der Seite http://ffkunow-prignitz.de nachzulesen.

Von Sandra Bels

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