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Zugvögel kommen bereits zurück

Gänse, Schwäne und sogar Kraniche in der Prignitz gesichtet Zugvögel kommen bereits zurück

Gänse und Schwäne sind schon seit ein paar Tagen zu sehen, das ist durchaus normal zu dieser Jahreszeit. Aber jetzt sollen sogar bei Lenzen schon die ersten Kraniche zurück sein. Der milde Winter macht’s möglich.

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Stärkung vor dem Weiterflug auf einem Acker bei Preddöhl (Amt Meyenburg).

Quelle: Atzenroth

Pritzwalk/Rühstädt. Der milde Winter macht es möglich: Im Raum Lenzen sollen bereits die ersten Kraniche gesichtet worden sein. Das jedenfalls wusste Jürgen Herper von der Naturwacht in Rühstädt zu berichten. „Das ist allerdings sehr früh“, kommentiert er dies. Es entspricht aber auch Beobachtungen der Mitstreiter des Naturschutzbundes Nabu, der auf seiner Webseite von einem frühen Einflug der Kraniche aus Frankreich berichtet – dabei sind viele Kraniche vor nicht einmal einem Monat erst vor dem Frost Richtung Nordostfrankreich ausgewichen. Jetzt kehren sie etwa zwei Wochen früher als sonst zurück.

Dass zurzeit schon viele Gänse und Schwäne im Lande sind, ist aber nach Jürgen Herpers Angaben durchaus normal, bei den Schwänen ist jetzt sogar schon Hauptsaison. „Der Vogelzug setzt schon ein“, sagte Herper dazu auf Nachfrage der MAZ. Ob Graugänse, Blessgänse, Saatgänse oder Singschwäne – sie alle sind parallel bereits auf derselben Route von der Nordsee unterwegs in Richtung ihrer Brutgebiete in Skandinavien oder in der russischen Tundra.

Auf diesem Weg machen die Vogelschwärme Station auch auf Prignitzer Äckern. Mehrfach gesichtet werden konnten zum Beispiel Schwäne zwischen Neudorf und Groß Langerwisch (Gemeinde Groß Pankow) oder andere Vogelschwärme nördlich von Pritzwalk in Richtung Preddöhl. Sie werden noch die Witterung etwas abwarten, sich auf Stopelfeldern Nahrung suchen und gegen Ende Februar weiter unterwegs sein in Richtung ihrer Brutgebiete.

Ganz leicht zu unterscheiden sind all diese Vögel aber für den Laien nicht. Vielleicht am einfachsten so: Die Vögel mit dem weißen Gefieder, die man derzeit beobachten kann, sind in der Regel Schwäne – Graugänse haben ein etwas dunkleres Federkleid.

Ein anderes Unterscheidungskriterium könnte auch sein, auf welchen Äckern man die Vogelschwärme sichtet. Denn Schwäne bevorzugen eher Rapsäcker, während Gänse wiederum eher auf Mais-Äckern zu finden sind.

Von Bernd Atzenroth

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