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Zukunft der Stadtlinie nach wie vor offen

Pritzwalk Zukunft der Stadtlinie nach wie vor offen

Die Organisation des Busverkehrs beschäftigte die Pritzwalker Stadtverordneten mal wieder. Bürgermeister Wolfgang Brockmann gab dabei Auskunft zum Thema Stadtbuslinie. Strittig ist hier, ob die Stadt, wie vom Kreis gewünscht, sich daran finanziell beteiligt. Laut Brockmann müssen das Wittenberge und Perleberg nicht.

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Bus der Pritzwalker Stadtlinie.

Quelle: Andreas König

Pritzwalk. Busverkehr und kein Ende: Auch in der Pritzwalker Stadtverordnetenversammlung am Mittwoch und in der Kreistagssitzung in Perleberg am Donnerstag sorgte die Umorganisation im öffentlichen Nahverkehr wieder für Diskussionen. Allerdings war der Tenor diesmal weitgehend positiv oder zumindest positiver als in vielen Diskussionen der jüngeren Vergangenheit. Denn tatsächlich hatten sowohl Stadtverordnete als auch Kreistagsmitglieder selbst den Busverkehr in Augenschein genommen. Und siehe da: Im Großen und Ganzen scheint der Schülerverkehr doch ganz gut zu funktionieren. So hatte der Pritzwalker SPD-Stadtverordnete Jörg Schilling sich im Ortsteil Schönhagen mit dem Thema auseinandergesetzt. Es sei erfreulich, dass die Busse nicht mehr so voll seien, ließ er die anderen Stadtverordneten wissen. Kurt Eilmes, Stadtverordneter für den Kreisbauernverband, hatte in Beveringen ebenfalls den Bus persönlich in Augenschein, nachdem ihm zu Ohren gekommen war, dass er überfüllt sei. Doch genau, als er das nachrecherchieren wollte, war es nicht so. Etwas kritischer fiel das Fazit für Falkenhagen, wo Frank Schmidt an drei aufeinanderfolgenden Tagen feststellen musste, dass der Bus zu spät kam – am vierten Tag kam er dann pünktlich.

Ähnlich sah das Fazit offenbar auch im Kreistag aus, was Lutz Behrendt, seines Zeichens Büroleiter von Landrat Torsten Uhe, dazu veranlasste, sich lobend über das Engagement der Kreistagsmitglieder zu äußern. Ob es allerdings in Pritz­walk auch im neuen Jahr weiterhin eine Stadtbuslinie geben wird, ist nach wie vor noch offen. Nach dem Auslaufen des Pilotprojekts wird die Linie bis zum Jahresende erst einmal in der bereits beschriebenen abgespeckten und halbierten Variante weiterbetrieben. Strittig ist nach wie vor die Finanzierung. Denn die Stadt wurde vom Landkreis Prignitz aufgefordert, sich daran zu beteiligen, wie Bürgermeister Wolfgang Brockmann anmerkte. Doch mit anderen Städten wird das offenbar anders gehandhabt: „In Wittenberge und Perleberg ist das nicht so“, sagte Brockmann. Sprich: Die beiden Kommunen müssen für ihre Stadtlinien nicht selbst aufkommen. In Pritzwalk wartet man jetzt auf einen Vertragsentwurf zum Weiterbetrieb der Linie. Danach werde man weitersehen.

Von Bernd Atzenroth

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