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Zwei neue Fußballtore für die Quandtschule

Pritzwalk Zwei neue Fußballtore für die Quandtschule

Beim Schulfest an der Herbert-Quandt-Schule in Pritzwalk machten am Montag Schulklassen, Lehrer und Eltern gleichermaßen mit. Der Anlass wurde genutzt, um zwei neue Fußballtore auf dem Schulgelände einzuweihen. Die Initiative dazu kam von den Schülern selbst. Die Umsetzung machte der Förderverein der Schule mit einer Geldspende von 2700 Euro möglich.

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Toleranz üben zu lernen, ist eines der Ziele der Erziehung an der Herbert-Quandt-Schule in Pritzwalk

Quelle: Bernd Atzenroth

Pritzwalk. Das war ein toller Tag an der Pritzwalker Herbert-Quandt-Schule: Am Montagnachmittag trafen sich Schüler, Lehrer, Eltern, Verwandte und Freunde zum Schulfest, das zusammen mit dem benachbarten Hort Kunterbunt gefeiert wurde.

Bei dieser Gelegenheit wurden gleich noch zwei neue Fußballtore auf dem Schulgelände eingeweiht – das erfolgreiche Ende eines mehrjährigen Bemühens, wie Schulleiterin Marita Terrey jetzt der MAZ verriet: „Vor zwei Jahren traten Schüler der damaligen dritten Klasse an uns heran, weil sie sich bessere Tore wünschten“, erzählt sie. Die Schüler hatten sogar eine Finanzierungsidee: Sie wollten überall auf den Weihnachtsmärkten in der Region dafür sammeln.

„Das hat mich so gefreut, weil die Idee von den Kindern kam“, erzählt Marita Terrey. Und das kommt durchaus nicht oft vor. Da war klar, dass sich auch die Lehrer- und Elternschaft überlegen musste, wie dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen sei. Letztlich war es der Förderverein der Schule, der die Sache möglich machte und fast 2700 Euro zur Verfügung stellte. Die Stadt wiederum sorgte dafür, dass die Tore aufgestellt wurden. „Die Kinder sind ganz stolz“, sagt nun Marita Terrey. Und diese Kinder zeigten das auch während des Schulfestes am Montag. Denn dabei sagten sie insbesondere den Vertreterinnen des 53 Mitglieder umfassenden Fördervereins ein Dankeschön für die tolle Unterstützung. Dankbar ist die Schulleitung aber auch dem Hort und seiner Leiterin Steffi Maaß, die sich immer an der Organisation solcher Feste beteiligt.

Artistisch versucht dieser junge Spieler, den Fußball in eins der beiden neuen Stahltore zu bugsieren

Artistisch versucht dieser junge Spieler, den Fußball in eins der beiden neuen Stahltore zu bugsieren.

Quelle: Bernd Atzenroth

Der Bolzplatz wurde natürlich auch ausgiebig genutzt für ein Schulturnier. Hatten zunächst die einzelnen Klassen untereinander ihren Sieger ausgespielt, so musste dieser zum Schluss noch gegen eine Erwachsenenmannschaft ran. In der Schulaula wiederum zeigten Schüler, was sie sonst noch so draufhaben, ob an Musikinstrumenten oder in einem kleinen Sketch. Unter dem Motto „Unsere Schule ist etwas ganz Besonderes“ stellten sie weitere Aktivitäten und Aktionen vor und benannten die Dinge, die ihre Schule für sie so besonders macht.

Auf dem Schulhof hatte derweil jede Klasse ihren eigenen Stand, auch die sechste Klasse, die jetzt die Schule verlässt. „50 Prozent von ihnen werden zum Gymnasium gehen. Ich hoffe, dass sie auch so erfolgreich werden wie die jetzigen Abiturienten“, sagte Marita Terrey. Am Pritzwalker Gymnasium waren nämlich 22 Prozent der aktuellen Absolventen ehemalige Quandtschüler – der Anteil der Jahnschüler lag nur bei 16 Prozent, wie Terrey erklärte.

Schulleiterin Marita Terrey und ihre Stellvertreterin Andrea Neumann

Schulleiterin Marita Terrey und ihre Stellvertreterin Andrea Neumann

Quelle: Bernd Atzenroth

Von Bernd Atzenroth

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