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Prignitz Zwischen Kälbern und grünen Berufen
Lokales Prignitz Zwischen Kälbern und grünen Berufen
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01:15 11.06.2018
Christine Streese von der Agrargenossenschaft Kletzke im Gespräch mit Schülern der Oberschule Wittenberge. Quelle: Marcus J. Pfeiffer
Kletzke

Eintauchen in die Landwirtschaft konnten am Freitag etwa 180 Schüler der siebten Klassen bei der Milchviehanlage der Agrargenossenschaft in Kletzke. Zum dritten Tag der Landwirtschaft luden der Kreisbauernverband und Agrar aktiv ein. „Damit wollen wir die Landwirtschaft in die Öffentlichkeit rücken und das Positive an der Arbeit auf dem Land zeigen“, sagt Christina Stettin, Geschäftsführerin des Kreisbauernverbandes.

Im laufenden Betrieb standen für die Schüler aus Glöwen und Wittenberge alle Türen und Tore offen. An 14 Stationen lernten sie die Landwirtschaft, aber auch die Bodenkunde, Technik, den Naturschutz und die Berufsfelder in diesem Bereich näher kennen.

Zum dritten Tag der Landwirtschaft luden der Kreisbauernverband und Agrar aktiv ein. Im laufenden Betrieb standen für die 180 Schüler aus Wittenberge und Glöwen alle Türen und Tore offen. An 14 Stationen lernten sie bei der Agrargenossenschaft Kletzke die Landwirtschaft näher kennen.

Nach Karstädt und Pritzwalk war es in Kletzke der dritte Tag der Landwirtschaft in der Prignitz. Mit dem jährlichen Standortwechsel wollen die Organisatoren in die Region gehen und vielen Schülern aus unterschiedlichen Städten die Möglichkeit bieten, daran teilzunehmen.

„Wir sind eine landwirtschaftlich geprägte Region, ohne sie geht es hier nicht“, meint Landrat Torsten Uhe. Er machte auch darauf aufmerksam, dass die Aktion ein Alleinstellungsmerkmal genießt. „Den Tag der Landwirtschaft gibt es so nur einmal in Brandenburg.“

Hightech und große Maschinen

Besonders die sogenannten „Grünen Berufe“ seien immer wieder ein wichtiges Thema. „In der Schule wird das Thema Landwirtschaft eher sporadisch behandelt“, so Marina Maaß von Agrar aktiv. Zusammen mit „Die Länderinnen“ wirbt sie für die Berufe im landwirtschaftlichen Bereich. Und diese sind heutzutage vollgepackt mit Hightech, großen Maschinen und jeder Menge vorausgesetztem Know-how. „Es ist wichtig zu wissen, wo unsere Lebensmittel herkommen. Dafür sollten die Schüler schon früh einen Blick bekommen“, so Maaß. Dazu zählen auch die beruflichen Möglichkeiten.

Beim Tag der Landwirtschaft wird versucht, themenübergreifend zu informieren. Biologie, Chemie, Physik: Das sei auch für die Lehrer interessant. „Und ist für die teilnehmenden Schulen kostenfrei“, sagt Marina Maaß.

Am Samstag ist die Öffentlichkeit von 12 bis 17 Uhr zum Tag des offenen Hofes auf dem Gelände der Agrargenossenschaft Kletzke eingeladen.

Von Marcus J. Pfeiffer

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