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Prignitz Zwölf Motive aus dem Zauberwald
Lokales Prignitz Zwölf Motive aus dem Zauberwald
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00:17 28.10.2016
Stellten den neuen Kalender vor (v.l.): Peter Waesch, Ingo Schlender und Manuel Schmidt. Quelle: Bernd Atzenroth
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Pritzwalk

Das Pritzwalker Hainholz hat fürwahr zauberhafte Ecken und obendrein einen schönen Märchenpfad. Da bot es sich an, dass die Volks- und Raiffeisenbank Prignitz ihren Jahreskalender für 2017 im Hainholz erstmals vorstellte, lautet doch das Thema „Prignitzer Zauberwald“. Vorstandsmitglied Ingo Schlender und Manuel Schmidt, zuständiger Abteilungsleiter für das Einlage- und Filialgeschäft, sowie Peter Waesch von der Agentur Döring & Waesch, die sich seit Anbeginn um die Gestaltung der Volksbank-Kalender gekümmert hat, stellten den mittlerweile 15. Kalender am Dienstag vor.

Begonnen hatte 1999 alles mit einem Sternzeichenkalender für das Jahr 2000. Erschienen die Kalender zunächst unregelmäßig, wurden sie dann zur jährlichen Tradition. „Wir haben für die Gestaltung immer wieder ein Thema“, sagt Peter Waesch, „wir wollen die Prignitz immer wieder neu entdecken.“ Und das auf ganz unterschiedliche Art und Weise. „Manchmal haben wir Leute in den Mittelpunkt gestellt, dann auch schon einmal Architektur“, erklärte Waesch, dessen Fotografien den Kalender 2017 zieren. In diesem Jahr hatte man sich bei der Volks- und Raiffeisenbank Prignitz für das Thema Wald entschieden.

Streifzüge durch Urwälder

Peter Waesch wiederum hatte sich überlegt, wie er das Thema am besten anfassen sollte. „Der Wald ist als Begriff in Deutschland besonders verankert – in der Literatur, in der Sagenwelt, in der Lyrik“, machte er sich klar, um sich dann die Frage zu stellen: „Gibt es überhaupt den einen deutschen Wald? Und wenn ja, gibt es ihn hier?“ Gute Frage. Aber in jedem Falle gibt es nach all seinen Recherchen für Peter Waesch den Prignitzer Zauberwald. „Der Wald ist hier so vielfältig – das ist hier nicht nur die Streusandbüchse Deutschlands“, hat er erfahren. Bei seinen fotografischen Streifzügen durch die Prignitz besuchte er Urwälder und vielfältige Laubwälder.

Schließlich dann die für ihn wichtigste Erkenntnis: „Wald ist mehr als nur Baum.“ Und so hat er kleine Details erfasst, Pilze und Früchte fotografiert und manchmal auch einfach eine Landschaft wirken lassen, etwa bei seiner Aufnahme im Rambower Moor. Auch im Hainholz wurde er bei der Motivsuche fündig. Eins davon ziert jetzt das Kalenderblatt vom Februar.

Wer zuerst kommt . . .

Seine finale Schlussfolgerung ist ebenso eindeutig: Den einen deutschen Wald gibt es nicht, und selbst der Wald in der Prignitz ist zu vielfältig, um alles auf einen Nenner zu bringen. So zeigt denn der Kalender auch nur einen kleinen Ausschnitt der möglichen Motive. „Ich hätte fünf Kalender füllen können“, betonte Waesch. Bei den zwölf ausgewählten Bildern handelt es sich um Motive aus der ganzen Region von Perleberg über Quitzow, Hoppenrade, Dannhof und Pritzwalk bis hin nach Heiligengrabe. Wie in den vergangenen Jahren, so hat die Volks- und Raiffeisenbank zwei verschiedene Formate anfertigen lassen, zum einen den „normal“ großen Wandkalender, zum anderen den schmaleren „Küchenkalender“, der sich besonders gut als Terminplaner eignet.

Die Bildmotive sind in beiden Versionen identisch. Die Kunden der Volks- und Raiffeisenbank erhalten seit dieser Woche, die ja die Weltsparwoche ist, den Kalender kostenlos in den Geschäftsstellen der Bank. Die Auflage passt sich immer dem Bedarf an und richtet sich an den Erfahrungen aus dem Vorjahr aus. Wie beliebt die Kalender sind, zeigt sich daran, dass es bereits ab dem Sommer dafür eine erste Bestellliste gibt, wie Manuel Schmidt erzählt. Also lohnt es sich, sich schnell ein Exemplar zu sichern.

Von Bernd Atzenroth

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