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Lokschuppenfest in Wittenberge

Dampflok und Hybridlok einträchtig nebeneinander Lokschuppenfest in Wittenberge

Zwei Attraktionen hatten die Dampflokfreunde Salzwedel beim 9. Lokschuppenfest am historischen Lokschuppen zu bieten: Wer wollte, konnte trotz sengender Hitze im Führerstand einer Dampflok mitfahren und direkt danach eine brandneue Lok mit Hybridantrieb bewundern.

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Die Dampflok schnaubte übers Gelände.

Quelle: Bernd Atzenroth

Wittenberge. Alt und Neu einträchtig nebeneinander – so lässt sich das Motto des Lokschuppenfestes in Wittenberge am vergangenen Wochenende beschreiben. Trotz fast unerträglicher Temperaturen und gleichzeitiger anderer Großveranstaltungen in der Stadt fanden viele Menschen den Weg auf das Gelände am historischen Lokschuppen, um die beiden Hauptattraktionen des Wochenendes zu bewundern. Wer wollte, konnte im Führerstand mit der Dampflok eine Runde mitfahren. Das war bei den Besuchern eine ziemlich beliebte Beschäftigung, auch wenn es einem im Führerstand ziemlich heiß werden konnte. 60 bis 70 Grad können es dort oben heiß werden, meinte Dennis Kathke, zweiter Vorsitzender der Dampflokfreunde Salzwedel, im Gespräch mit der MAZ. Abgehalten hat das die wenigsten. Wer die Dampflok wieder verließ, konnte sich gleich wenige Meter daneben der zweiten besonderen Lok des Wochenendes widmen: Eine brandneue, bislang noch nicht eingesetzte Dieselhybridlok der Marke Alstom stand zur Besichtigung bereit. „Sie wird erst in den nächsten Tagen in den Regelbetrieb gehen“, erklärte Kathke. Den Dampflokfreunden lag daran, einmal den Kontrast zwischen den Fahrzeugen zu demonstrieren. Darüber hinaus birgt der ganze Lokschuppen noch weitere Preziosen auf Schienen. Außerdem war es drinnen recht angenehm und schattig. Wer wollte, konnte sich dort auch beköstigen lassen und einen bahngemäßen Flohmarkt besuchen.

Seit Oktober 2012 laden die Dampflokfreunde dreimal pro Jahr zum Lokschuppenfest ein. Von den zahlreichen Mitgliedern beteiligten sich laut Dennis Kathke etwa 20 bis 25 aktiv an der Veranstaltung. Schon den ganzen Freitag über standen Vorbereitungen an. Und die Dampflok musste am Samstag um 4 Uhr schon betriebsbereit gemacht werden. „Wasser auf den Kessel, Kohle drauf und alles abschmieren – nach fünf Stunden ist die Lok dann fahrbereit“, erklärt Kathke den langen Vorlauf. Der Hitze geschuldet, wechselten die Lokführer häufiger als sonst.

„Wir sind ganz zufrieden mit der Zahl der Besucher angesichts des sehr heißen Wetters“, sagte Kathke. Ein wenig haderte er allerdings damit, dass es gleichzeitig mit dem Elbebadetag und dem Blaulichtfest weitere Großveranstaltungen in Wittenberge gab.

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Für Eisenbahnfans war das Lokschuppenfest in Wittenberge ein richtiger Festtag: Ein Blick in den Schuppen auf das Gelände drumherum.

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Von Bernd Atzenroth

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