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Was denken die Bürger über den neuen Markt?

Pritzwalk Was denken die Bürger über den neuen Markt?

Bei der MAZ-Umfrage zur Pritzwalker Bürgermeisterwahl wenden wir uns in Teil drei der Innenstadt zu. Eine Maßnahme, sie zu beleben, ist der Bau des neuen Rewe-Marktes an der Bergstraße. Wir wollen wissen, wie die Bürger darüber denken.

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An der Baustelle geht es gut voran.

Quelle: Andreas König

Pritzwalk. Das Thema war uns in dieser Woche schon einen Beitrag wert: Beim Bau des Rewe-Marktes geht es deutlich sichtbar voran. Heute ist uns der neue Supermarkt auch eine Umfrage wert. Im dritten Teil unserer Leserbefragung zur anstehenden Bürgermeisterwahl wollen wir wissen, wie die Pritzwalker über das neue Vorhaben denken.

Innenstadtbelebung per Supermarkt? - Sie haben keine Berechtigung dieses Objekt zu betrachten.

Beim offiziellen Pritzwalk ist das ziemlich eindeutig: Man erhofft sich davon in der Stadtverwaltung und bei den Stadtverordneten eine Aufwertung der nahe gelegenen Innenstadt. Das gilt auch für Händler, insbesondere am Magazinplatz und am östlichen Ende der Marktstraße, die auf viele Menschen hoffen, die zwischen dem Stadtkern und dem neuen Supermarkt pendeln und so auch ihre Angebote wahrnehmen können. Der Bau dieses Marktes ist aus städtischer Sicht der Versuch, Menschen wieder von der grünen Wiese mehr in die Stadt zu locken. Solche Versuche schienen auch deswegen nötig, weil der einstige „Quotenbringer“ Rossmann aus der Innenstadt an die Peripherie der Stadt gegangen ist und seine Kundschaft mitgenommen hat.

Allemal hatte die nur gut 100 Meter vom Beginn des Stadtzentrums entfernte Fläche an der Bergstraße dringend eine Aufwertung nötig, spätestens als der Henwi-Markt aus dem alten Gebäude ausgezogen war. Die Ansiedlung eines neuen Marktes war 2012 eines der ersten größeren Projekte, die der jetzige Vizebürgermeister und Bürgermeisterkandidat von CDU, FDP und KBV, Ronald Thiel, angegangen ist, als er seinen Job im Pritzwalker Rathaus angetreten hatte. Der erste Plan, nach dem eine Kombination von Jobcenter und Markt angedacht war, scheiterte damals, weil sich das Jobcenter aus den Plänen Ende 2012 wieder zurückzog.

Seit 2016 werden die Pläne umgesetzt

Seit Anfang 2016 sind die Pläne, die jetzt umgesetzt werden, konkret. Für den Bau des Rewe-Marktes musste die Einzelhandelskonzeption der Stadt geändert werden, die derlei an dieser Stelle zunächst nicht vorgesehen hatte. Es gab dafür eine breite Mehrheit unter den Stadtverordneten, das Vorhaben war grundsätzlich nicht umstritten, auch wenn nur 200 Meter entfernt erst vor gar nicht allzu langer Zeit Penny und Norma ihre Kapazitäten erheblich erweitert haben und das gleiche auch für Aldi und Edeka in Pritzwalk-Nord bevorsteht – zu wirklich scharfen Diskussionen darüber, ob all das eventuell des Guten zuviel sein könnte, kam es aber nicht.

Nun wollen wir von den Pritzwalkern wissen, ob sie das genauso sehen wie ihre offiziellen und ihre gewählten Vertreter. Braucht man den Rewe-Markt zur Belebung der Innenstadt?

Unter www.maz-online.de/Wahl-Pritzwalk3 können sie wieder bis Montag abstimmen. Über Anregungen und Meinungsäußerungen freuen wir uns wie immer.

Von Bernd Atzenroth

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