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Prignitz Pannen und Baustellen: weiter Ärger für Bahnkunden
Lokales Prignitz Pannen und Baustellen: weiter Ärger für Bahnkunden
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01:11 15.10.2018
Seit dem Sommer wird der Bahnhof Velten umgebaut. Das bringt wohl bis 2019 immer wieder Einschränkungen für den Prignitz-Express. Quelle: Enrico Kugler
Neuruppin

Die Probleme bei der Bahn setzen sich fort. Zwar hat das Unternehmen inzwischen beim Prignitz-Express offenbar wirklich weniger Ärger mit den Zügen, wie es die DB Regio Nordost versprochen hatte. Dafür bleiben Probleme mit der Strecke, mit Baustellen und mit dem Personal.

Einen Monat lang wird der Bahnhof Velten von Neuruppin aus nicht mit dem Zug erreichbar sein. Dort waren die Bauarbeiten an der neuen Überführung vom Bahnhofsgebäude zu den Bahnsteigen im Sommer ins Stocken geraten. Erst konnten Stahlträger nicht geliefert werden, dann war es zu heiß für bestimmte Schweißarbeiten.

Ein Teil der Arbeiten soll nun nachgeholt werden, weshalb die Züge des Prignitz-Express’ in Richtung Hennigsdorf vier Wochen lang nicht in Velten halten. Das gilt vom 28. Oktober bis 18. November.

Im Sommer war noch von einer möglichen Sperrung der Strecke in den Herbstferien die Rede. Die ist jetzt offenbar abgewendet. Außer Velten ist von den Bauarbeiten diesmal kein anderer Ort betroffen; die Züge des RE6 fahren trotz der Bauarbeiten, heißt es von der Bahn; sie stoppen nur einmal weniger.

Die Bauarbeiten in Velten ziehen sich bis 2019. Möglicherweise muss die Strecke des Prignitz-Express’ deshalb im kommenden Jahr noch einmal unterbrochen werden; das steht aber noch nicht genau fest.

Wer am Donnerstag mit dem RE6 in Richtung Hennigsdorf unterwegs war, brauchte besonders viel Geduld. Von Neuruppin aus brauchten einige Züge mehr als doppelt so lange. Wegen einer Signalstörung durften die Triebwagen nur auf Sicht fahren.

Maximal 15 Kilometer pro Stunde sind dann erlaubt, statt bis zu 120 Stundenkilometer, die die Züge sonst auf Teilen der Strecke fahren. Das bedeutete am Morgen zum Teil bis zu anderthalb Stunden Verspätung zwischen Neuruppin und Hennigsdorf.

Auch am Freitagmorgen gab es Probleme auf der Strecke, diesmal zwischen Kremmen und Hennigsdorf. Dort musste im morgendlichen Berufsverkehr ein Zug ganz ausfallen, bestätigte Bahnsprecher Burkhard Ahlert auf Nachfrage.

Betroffen war diesmal nicht der Prignitz-Express, sondern die RB55, die ebenfalls von der DB Regio Nordost betrieben wird und ab Kremmen auf derselben Strecke wie der RE6 fährt. Diesmal war keine technische Panne Schuld. „Wir haben Personalprobleme“, sagte Bahnsprecher Ahlert. Es stand offenbar kein Fahrer zur Verfügung, also musste der Zug ausfallen; die Bahn ließ als Ersatz einen Bus fahren.

Personalmangel hatte in der Vergangenheit schon häufiger zu Zugausfällen geführt; auch beim Prignitz-Express. Die DB Regio Nordost sucht händeringend mehr Triebfahrzeugführer. Viele andere Bahnunternehmen allerdings auch.

Zwischen Wittstock und Groß Pankow in der Prignitz fahren auf der RE6-Strecke noch bis 31. Oktober gar keine Züge. Grund sind die Bauarbeiten an einer Bahnbrücke über die Autobahn A 19. Die führen auch dazu, dass zwischen Wittstock und Röbel für 3 Tage die Autobahn 19 ganz gesperrt werden muss. Die Umleitungsstrecke ist über 50 Kilometer lang.

Von Reyk Grunow

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