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Lokales Rosen, mehr Grün und moderne Sitzgelegenheiten
Lokales Rosen, mehr Grün und moderne Sitzgelegenheiten
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00:19 21.10.2017
Nicole Kleindienst und Horst Heinisch („Atelier 8“), Marcel Adam und Peter Mann (v.l.) mit dem Siegerentwurf in der Ausstellung. Quelle: Margrit Hahn
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Luckenwalde

Nun steht fest, wie der Ehrenhain sowie die Freiflächen zwischen Wiesenstraße, Brahmbuschstraße und Neue Parkstraße in Luckenwalde verschönert werden sollen. Den landschaftsplanerischen Realisierungswettbewerb dazu hat das Baruther Landschaftsarchitekturbüro „Atelier 8“ gewonnen. Ziel war, die Fläche zeitgemäß zu gestalten und gleichzeitig den Denkmalcharakter der Anlage zu bewahren. 13 Büros hatten Entwürfe eingereicht, die von einer Jury unter Leitung des Landschaftsarchitekten Marcel Adam bewertet und prämiert wurden.

Bei „Atelier 8“ ist die Freude groß. Horst Heinisch und seine Mitarbeiter haben einen Entwurf erstellt mit großer Rasenfläche mit vielfältigen, schattigen und besonnten Sitzplätzen für jede Altersgruppe sowie Rosenbepflanzung und dezenten Spielangeboten für Kinder zwischen den Bänken. „Wir hatten den Vorteil, dass wir uns den Ort vorher angeschaut und Fotos vom unbelaubten Areal gemacht haben. Und wir wussten, welche Wünsche die Schüler des Gymnasiums haben“, berichtet Heinisch.

Wettbewerbsbeiträge sind ausgestellt

Alle Wettbewerbsbeiträge sind noch bis Freitag in der Geschäftsstelle der Wohnungsgesellschaft „Die Luckenwalder“, Markt 1, zu sehen. „Wir hoffen, dass sich viele Luckenwalder die Ausstellung anschauen und ihre Meinung abgeben“, sagt Vize-Bürgermeister Peter Mann, „seit 15 Jahren gibt es Überlegungen, wie dieser Platz würdig gestaltet und ihm wieder Leben eingehaucht werden kann.“

Seit 2014 hatte sich eine Bürgerarbeitsgruppe unter Leitung von Susanne Zengeler vom Quartiersmanagment mit diesem Thema befasst und Idee gesammelt. Zu der Arbeitsgruppe gehörte auch Hannelore Kappes, die jetzt in der Jury saß und über die eingereichten Beiträge mitentscheiden durfte. Sie hofft, dass bei Spielangebote nicht nur an die Kinder gedacht wird, für die es im Tier- und Stadtpark bereits Spielplätze gibt, sondern dass Spielgeräte für jedermann in Betracht gezogen werden.

Preisträger mit herausragendem Beitrag

Wie Marcel Adam berichtete, kamen vier sehr unterschiedliche Arbeiten in die engere Wahl. Das Landschaftsarchitekturbüro aus Baruth sei sehr behutsam mit dem Baumbestand umgegangen. „Wir haben mit Schablonen verglichen, wer vielleicht ein bisschen geschummelt und die Bäume auf dem Papier etwas verschoben hat“, sagt Marcel Adam. Beim ersten Preis hätte den Preisrichtern vor allem das Verhältnis zwischen Grünflächen, Sitzgelegenheiten und Spielmöglichkeiten sowie der Umgang mit dem Denkmal gut gefallen. Auch wäre die Verbindung zwischen Parkstraße und Neuer Parkstraße gut gelöst. „Aus unserer Sicht eine gute Arbeit, das findet sich auch in der Beurteilung wieder“, sagt Marcel Adam. Da die Arbeit von „Atelier 8“ so herausragend war, vergab man keinen zweiten Preis, sondern zwei dritte Preise.

Bis es zur Neugestaltung des Ehrenhains kommt, sind noch einige Hürden zu überwinden. „Wir müssen sehen, ob uns dafür die denkmalrechtliche Genehmigung erteilt wird“, sagt Peter Mann. Die Finanzierung sei zudem nicht aus dem kommunalen Haushalt zu stemmen. Mann hofft auf das Förderprogramm „Soziale Stadt“.

Von Margrit Hahn

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