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Lokales Schlaglöcher in Süd beklagt
Lokales Schlaglöcher in Süd beklagt
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00:20 27.10.2017
Ziemlich löchrig, die Fahrbahn der Flotowstraße in Oranienburg-Süd. Quelle: Heike Bergt
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Oranienburg

Der Winter ist im Anmarsch und damit für die Anwohner unbefestigter Straßen in Süd auch wieder das allbekannte Schlagloch-Problem. „Die Flotowstraße ist ganz extrem, aber auch in der Griegstraße und der Leharstraße sieht es nicht anders aus“, beklagt Reinhard Krüger, der seit 64 Jahren im Stadtteil zu Hause ist.

Zwar seien viele Straßen in diesem Frühjahr glatt geschoben worden, „aber das hält doch einfach nicht. Es wird glatt geschoben, dann kommen Starkregen im Sommer und Eis und Schnee im Winter und es sieht aus wie vorher. Alles wäscht sich wieder aus. Und keinen kümmert’s. Da muss doch mal was passieren“, beklagt Reinhard Krüger. Er wünscht sich eine sogenannt „Spritzschwarzdecke“, „das ist fester und hält einfach länger. Jedes Jahr wieder Geld ausgeben fürs Glattschieben hält er für rausgeschmissenes Geld, „besser einmal richtig machen und das hält dann auch“ fände er sinnvoller.

Doch auch im Etat 2018 ist kein Straßenausbau in den unbefestigten Straßen der Stadt geplant. „Wir würden auch lieber Straßenausbau betreiben, als immer nur die Löcher zuzuschieben“, so Baustadtrat Frank Oltersdorf, „doch das muss dann die Politik auch unterstützen und so beschließen“. Straßenbau in der Quartieren sei nicht geplant. Es bleibe wohl auch 2018 dabei, „dass wir im Rahmen unserer Versicherungspflicht lediglich die großen Löcher zuschieben, wir nur das Nötigste machen“, so der Baudezernent. Das vorhandene Geld werde klar in neue Schulen und Kitas investiert. Das habe Vorrang.

Von Heike Bergt

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