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Sonnenenergie vom Schuldach

Photovoltaikanlage ging ans Netz Sonnenenergie vom Schuldach

Im Sommer geht die neue Comeniusschule in Oranienburg ans Netz, gestern schon ihre Photovoltaikanlage. Auf dem Dach der neuen Turnhalle sind 382 Module auf rund 700 Quadratmetern installiert worden, die 35 Prozent des Energiebedarfs des Hauses decken werden. Jahresleistung der Anlage: 84 000 kWh. Bezahlt haben sie die Stadtwerke.

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Symbolischer Knopfdruck am Donnerstag mit Stadtwerkechef Alireza Assadi, Bürgermeister Laesicke, Baustadtrat Oltersdorf und Solarfirmenchef Timm Sandmeyer aus Glienicke (v. l.).

Quelle: Heike Bergt

Oranienburg. Im Sommer geht die neue Comeniusschule in Oranienburg „ans Netz“. Gestern schon die Photovoltaikanlage auf dem Dach der neuen Sporthalle an der Jenaer Straße, die sie künftig mit Sonnenstrom versorgen wird. Mit 382 Modulen ist sie das größte Solarprojekt, das die Stadtwerke bisher auf städtischen Gebäuden installieren ließen.

Gestern lieferten die Module bis 14 Uhr schon mal 452 kWh – 66 etwa pro Stunde, so Timm Sandmeyer. Seine Glienicker Firma hatte die Module in den vergangenen zweieinhalb Wochen aufs Dach gebracht. Für den symbolischen Knopfdruck zur Inbetriebnahme herrschte gestern Kaiserwetter. Im wahrsten Sinne: Denn die Stromausbeute sei an Tagen wie diesen – am Morgen um die null Grad, bei klarer Luft und leichtem Wind – ideal. Bei Hochsommerhitze mit 60 Grad auf dem Dach leide die Ausbeute etwas, erklärt Sandmeyer.

Es ist nach Schmachtenhagen, Friedrichsthal und Germendorf das vierte Solar-Projekt von Stadt und Stadtwerken. Die Stadt agiert als Pächter, die Stadtwerke haben die Anlage mit 155 000 Euro finanziert. „Es ist seit Jahren erklärtes Ziel der Stadtentwicklung, auf erneuerbare Energien zu setzen“, so Hans-Joachim Laesicke. Und man befinde sich da mit Stadtwerkegeschäftsführer Assadi auf einer Wellenlänge, vertrete gemeinsame Überzeugungen.

Ob Alt- oder Neubau – alle städtischen Gebäude werden gecheckt, ob eine Ausrüstung mit Solarmodulen technisch machbar und wirtschaftlich ist. Niemand wolle die Stadt mit Windräder zupflastern, so Laesicke: „Auch das prüfen wir sehr kritisch.“

Ob Wärmedämmung bei den Häusern der städtischen Woba, Senkung des Energieverbrauchs bei den Stadtwerken selbst oder im Turm oder Photovoltaikanlagen – „jede kleine Anlage zählt bei der Nutzung regenerativer Energien“ betonte Assadi.

Von Heike Bergt

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