Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Spree-Neiße Möchtegern-Apfelkönig zieht wieder vor Gericht
Lokales Spree-Neiße Möchtegern-Apfelkönig zieht wieder vor Gericht
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:16 10.04.2018
Marko Steidel wollte 2016 Apfelkönig werden. Seither klagt er für den Titel. Quelle: dpa
Guben

Marko Steidel gibt seinen Traum nicht auf, Apfelkönig von Guben (Spree-Neiße) zu werden. Wie der rbb am Mittwoch berichtet, will der 42-Jährige nun Klage beim Bundesgerichtshof einreichen.

Steidel hatte sich 2016 für das Ehrenamt beworben. Er verlor damals gegen die 19-jährige Antonia Lieske den Kampf um den Thron. Anschließend warf er ihr vor, die Wahl manipuliert zu haben und zog vor Gericht. Bei der Wahl zur 22. Gubner Apfelkönigin waren erstmals Bewerbungen von männlichen Kandidaten zugelassen worden.

Apfelkönigin sagt: „Er ist ein schlechter Verlierer“

Mit seiner Klage vor dem Cottbuser Amtsgericht scheiterte Marko Steidel im Herbst vergangenen Jahres. Er wollte, dass die Wahl für ungültig erklärt wird. Die Siegerin sagt über ihn: „Er ist ein schlechter Verlierer.“

Zuletzt hatte Marko Steidel mit seiner Kandidatur als Bürgermeisterkandidat für Guben auf sich aufmerksam gemacht. Der Wahlausschuss lehnte das Ende Februar ab. Auch dagegen hat Steidel Widerspruch eingelegt.

Mehr zum Thema:

> Beinahe Apfelkönig – eine Posse vor Gericht

> Möchtegern-Apfelkönig scheitert vor Gericht

Von MAZonline