Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Lokales Stadt gibt Geld für OFC-Kunstrasenplatz
Lokales Stadt gibt Geld für OFC-Kunstrasenplatz
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:05 07.07.2016
Der Platz gilt als unbespielbar Quelle: Enrico Kugler
Anzeige
Oranienburg

Die Fußballer des Oranienburger Fußballclubs können sich freuen: Einstimmig hat der Hauptausschuss am Montagabend für einen Investitionszuschuss in Höhe von 87 500 Euro gestimmt. Gebraucht wird das Geld für neuen Kunstrasen auf dem Fußballplatz an der André-Pican-Straße. Denn dieser Übungsplatz, auf dem die 16 Jugendmannschaften des Oranienburger Fußballclubs Eintracht 1901 (OFC) mit seinen 343 Vereinsmitgliedern trainieren, ist inzwischen 20 Jahre alt und gilt als unbespielbar. Das Kunstgrün ist völlig verschlissen, am Elfmeterpunkt klafft ein Loch. Und nicht nur dort. Es kommt deshalb immer wieder zu Verletzungen. Auch gegnerische Teams spielen dort nicht gern. Der Vereinsvorstand will den Platz sperren (MAZ berichtete).

Ein neuer Belag schlägt mit insgesamt 350 000 Euro zu Buche. Nun hat sich die Chance eröffnet, aus dem seit Ende 2015 greifenden Kommunalen Infrastrukturprogramm (KIP) eine 75-prozentige Förderung zu bekommen. Das Land hat bereits eine finanzielle Zusage über 262 500 Euro signalisiert – für 2016. Mit dem Beschluss ist nun auch klar, woher der Eigenanteil, den der Verein nicht stemmen kann, kommt. Aus dem Stadtsäckel. „Eine gute Sache“ – waren sich die Vertreter aller Fraktionen im Hauptausschuss einig.

Diesen Fördertopf möchte auch noch TuS Sachsenhausen nutzen. Allerdings sei die Nachfrage dermaßen so groß, so Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke (SPD), dass der Landessportbund bereits signalisiert habe, dass für den TuS-Antrag wahrscheinlich nur noch eine 56-prozentige Förderung drin sein wird. „Eintracht war mit seinem Antrag einfach schneller“, so Laesicke.

Ob die Stadt auch den TuS-Förderantrag unterstützt und den Eigenanteil übernimmt, darüber werden die Stadtverordneten auf ihrer kommenden Sitzung am Montag, 18. Juli, entscheiden.

Von Heike Bergt

Acht Lokale in Oranienburg und seiner Umgebung laden in den kommenden acht Monaten zu einer „Kulinarischen Zeitreise“ mit Speisen aus den vergangenen 800 Jahren ein. Anlass ist das Stadtjubiläum. Es gibt Ente an Pomeranzentunke ebenso wie Oranien-Burger.

06.07.2016

Zwei neue Gemälde und ein symbolischer Schlüssel aus Gold, den der Große Kurfürst 1655 Lorenz-Christoph von Somnitz zur Amtseinführung als Erbkämmerer von Hinterpommern verlieh, gehören seit ein paar Tagen zu den Ausstellungsstücken im Oranienburger Schloss. Es kommt bald noch mehr Gold.

05.07.2016

Die Oranienburger können aufatmen: Wie der Kampfmittelbeseitigungsdienst jetzt mitteilt, handelt es sich bei der Anomalie in der Erfurter Straße um ein Stahlrohr und Schrott und nicht um einen Blindgänger. Somit entfallen die geplanten Maßnahmen am 7. Juli.

05.07.2016
Anzeige