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Stadt gibt Geld für OFC-Kunstrasenplatz

Oranienburg Stadt gibt Geld für OFC-Kunstrasenplatz

Die Fußballer des OFC können sich freuen: Die Stadt wird den beantragten Investitionszuschuss für den Neubau des Kunstrasenplatzes für die Kinder und Jugendlichen übernehmen. Der Hauptausschuss sagte einstimmig ja.

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Der Platz gilt als unbespielbar

Quelle: Enrico Kugler

Oranienburg. Die Fußballer des Oranienburger Fußballclubs können sich freuen: Einstimmig hat der Hauptausschuss am Montagabend für einen Investitionszuschuss in Höhe von 87 500 Euro gestimmt. Gebraucht wird das Geld für neuen Kunstrasen auf dem Fußballplatz an der André-Pican-Straße. Denn dieser Übungsplatz, auf dem die 16 Jugendmannschaften des Oranienburger Fußballclubs Eintracht 1901 (OFC) mit seinen 343 Vereinsmitgliedern trainieren, ist inzwischen 20 Jahre alt und gilt als unbespielbar. Das Kunstgrün ist völlig verschlissen, am Elfmeterpunkt klafft ein Loch. Und nicht nur dort. Es kommt deshalb immer wieder zu Verletzungen. Auch gegnerische Teams spielen dort nicht gern. Der Vereinsvorstand will den Platz sperren (MAZ berichtete).

Ein neuer Belag schlägt mit insgesamt 350 000 Euro zu Buche. Nun hat sich die Chance eröffnet, aus dem seit Ende 2015 greifenden Kommunalen Infrastrukturprogramm (KIP) eine 75-prozentige Förderung zu bekommen. Das Land hat bereits eine finanzielle Zusage über 262 500 Euro signalisiert – für 2016. Mit dem Beschluss ist nun auch klar, woher der Eigenanteil, den der Verein nicht stemmen kann, kommt. Aus dem Stadtsäckel. „Eine gute Sache“ – waren sich die Vertreter aller Fraktionen im Hauptausschuss einig.

Diesen Fördertopf möchte auch noch TuS Sachsenhausen nutzen. Allerdings sei die Nachfrage dermaßen so groß, so Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke (SPD), dass der Landessportbund bereits signalisiert habe, dass für den TuS-Antrag wahrscheinlich nur noch eine 56-prozentige Förderung drin sein wird. „Eintracht war mit seinem Antrag einfach schneller“, so Laesicke.

Ob die Stadt auch den TuS-Förderantrag unterstützt und den Eigenanteil übernimmt, darüber werden die Stadtverordneten auf ihrer kommenden Sitzung am Montag, 18. Juli, entscheiden.

Von Heike Bergt

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