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Lokales Stadtwappen aus 1600 Nelken
Lokales Stadtwappen aus 1600 Nelken
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17:12 03.06.2016
Frank (l.) und Jörg Selmke bei den letzten Handgriffen. Quelle: Robert Roeske
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Sachsenhausen

Ein irrer Duft von frischen Nelken erfüllt den Raum. „Schnell die Tür wieder schließen!“, ruft der Meister, damit die Blütenpracht nichts von der Mittagshitze abbekommt. Es ist Freitagnachmittag, 14.30 Uhr. Jörg Selmke kehrt die Reste zusammen. Denn es ist fertig: das zwei mal 1,5 Meter große Wappen der Stadt Oranienburg, das heute an der Spitze des Festumzuges auf einem Oldtimer-Laster zu sehen ist. Zwei Tage Arbeit stecken in dem Bild und 1600 Nelken aus Italien. In Weiß, Grün, Rot und Gelb.

Geschaffen haben es Inhaber Jörg Selmke von der Gärtnerei in Sachsenhausen, sein Bruder Frank und zwei Floristen. Seit 1947 gibt es die traditionsreiche Gärtnerei an der Granseer Straße. Zunächst entwarfen die Brüder ein kleines Modell, das Wappen wurde dann auf eine Schicht aus grünen Steckmasse-Würfeln übertragen, darauf Gitterdraht befestigt. Und anschließend das Wappen-Bild Blüte für Blüte ausgefüllt. Von der Mitte her, damit man mit dem Bauch nichts beschädigt.

Am Sonnabendmorgen soll es um 9 Uhr abgeholt und auf den Oldtimer verladen worden. Ein Kraftakt. Denn das Gesamtpaket bringt mit hölzernem Unterbau 185 Kilo auf die Waage, davon sind 90 Kilogramm Steckmasse, vollgesogen mit Wasser, und 13 Kilogramm Blütenköpfe. Die 1000 weißen und 400 grünen Nelken hatte der Firmenchef in Berlin vorbestellt.

Bis Sonnabendfrüh war die Blütenpracht gut gekühlt aufbewahrt in der Steckhalle. Nun hoffen die Gärtnermeister, dass das Bild regelmäßig und vorsichtig gegossen wird, damit es vielleicht die gesamte Festwoche gut übersteht. Heute soll es auf dem Schlossplatz zu bewundern sein. Jörg Selmke wird an der Spitze neben seinem Kunstwerk im Umzug dabei sein.

Von Heike Bergt

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