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Stargast Carmen-Maja Antoni

Stargast beim Lehnitzer Frühlingsfest Stargast Carmen-Maja Antoni

Mehr als 200 Gäste besuchten das traditionelle Frühlingsfest am Sonnabend in der Friedrich-Wolf-Gedenkstätte. Stargast war zweifellos die Schauspielerin Carmen-Maja Antoni. Sie gab Antwort auf viele Fragen und Autogramme.

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Carmen-Maja Antoni im Gespräch mit Paul Werner Wagner.

Quelle: Schneider

Lehnitz. Petrus hatte ein Einsehen und schickte wider Erwarten schönes Wetter zum diesjährigen Frühlingsfest. Stolz stellte der Vorsitzende der Friedrich-Wolf-Gesellschaft, Paul Werner Wagner, seine prominenten Gäste vor, wie Schauspielerin Christel Bodenstein, Emmi und Mirko Wolf, Schwiegertochter beziehungsweise Enkel Friedrich Wolfs, Hans Modrow, Harald Petzold, aber auch den Lehnitzer Ortsvorsteher Matthias Henning und Vertreter der Friedrich-Wolf-Partnerschule aus Hoyerswerda. Unter viel Beifall wurde Stargast Carmen-Maja Antoni begrüßt. Die beliebte Schauspielerin stand Paul Werner Wagner Rede und Antwort. Zur Einstimmung hatte zuvor die Theatergruppe des Oranienburger Mosaik-Gymnasiums unter Leitung ihres Deutschlehrers Andreas Oehme einen Ausschnitt aus einem Stück Friedrich Wolfs „Die schwarze Sonne“ aufgeführt. Es gab viel Beifall von den rund 200 Zuschauern.

„Eigentlich wollte ich Veterinärmedizin studieren. Auch als Eisschnellläuferin hätte ich gute Chancen, dann ist es aber Schauspielerei geworden – das Beste was mir passieren konnte“, erzählte Carmen-Maja Antoni. Benno Besson habe sie dann an die Berliner „Volksbühne“ geholt, wo sie zum Beispiel mit Rolf Ludwig, Angelica Domröse oder Hilmar Thate auf der Bühne stand. Vorher habe sie allerdings zweimal ein Angebot von Helene Weigel ausgeschlagen, ans „Berliner Ensemble“ zu kommen. Ab 1976 kam sie dann doch ans BE, ist bis heute dort Mitglied und mit ihrer Paraderolle der „Mutter Courage“ längst in die Fußstapfen ihrer berühmten Vorgängerin getreten. Seit ihrer Hauptrolle als Großmutter in dem Fernsehfilm „Der Laden“ nach Strittmatters Roman-Trilogie, sei sie auch im Filmgeschäft gut dabei. „Jetzt, wo ich die komische Alte bin, bin ich gefragt wie noch nie. Ich kann mir die Rollen aussuchen“, erzählt sie unter herzhaftem Lachen. Zurzeit dreht sie mit ihrem Filmbruder Horst Krause die fünfte „Krause“-Episode.

Privat betreut sie einen Iraner, habe ihm Wohnung und Job besorgt: „Jetzt lernt er, hier zu leben. Wenn jeder sich um ein bis zwei Flüchtlinge kümmern würde, hätten wir kein Flüchtlingsproblem“. Spontaner Beifall für diesem Satz. Geduldig gab sie Autogramme und signierte ihr Buch „ Das Leben kennt keine Proben“. Mit lateinamerikanischer Musik von Matthias Nitsche klang das Fest aus.

Von Helmut Schneider

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