Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 5 ° Sprühregen

Navigation:
Tag des offenen Ateliers in Görsdorf

Zum ersten Mal stellten Künstler auf dem Gut der Werner-Kalka-Stiftung aus Tag des offenen Ateliers in Görsdorf

Nachdem im Herbst erstmals Kunstinteressierte die Räumlichkeiten des alten Gutes in Görsdorf kennenlernen konnten, präsentierten nun 14 Künstler aus der Region und Berlin ihre Arbeiten zum Tag des offenen Ateliers. Einige von ihnen nutzten die Gelegenheit, in der dörflichen Ruhe zu arbeiten.

Voriger Artikel
Orchester aus Trebbins Partnerstadt
Nächster Artikel
Fest an der Wernsdorfer Schleuse

Die ersten Künstler präsentierten auf dem Gut ihre Werke.

Görsdorf. Viel ist in Görsdorf nicht los. Der kleine Ort zählt nur knapp 200 Einwohner. Schon in der Historie des Amtes Dahme/Mark, zu dem Görsdorf gehört, ist belegt, dass sich das Leben hauptsächlich um das Gut drehte. Im vergangenen Jahr beschloss die Werner-Kalka-Stiftung, ausgehend von diesem Gut den Ort wieder zu animieren. Das Gelände ist als Erbstück in den Besitz der beiden Söhne von Werner Kalka übergegangen, die die Stiftung 2004 gegründet haben. Nun stellen sie es Künstlern zur Verfügung, um dort zu arbeiten und auszustellen. Nach dem Tag der offenen Tür im November 2015, bei dem Kunstinteressierte eingeladen waren, die Räume kennenzulernen, folgte am vergangenen Wochenende der erste Tag des offenen Ateliers.

„Insgesamt sind wir 14 Künstler, die hier ausstellen“, sagte Laura Stößel, die Akustik-Kunst präsentiert. Vier von ihnen initiierten das Projekt gemeinsam, darunter auch eine Malerin aus Dahme, die den Kontakt nach Görsdorf überhaupt erst herstellte. Am Wochenende zeigten aber auch mehrere Berliner ihre Werke auf dem Gut.

Zeit mit Gleichgesinnten

„So viel Zeit mit Gleichgesinnten zu verbringen, ist ein großer Schatz für uns alle“, erzählte Laura Stößel. Mehrere der 14 Künstler verbrachten das gesamte Wochenende auf dem Gelände, das auch Übernachtungsmöglichkeiten hat. „Inzwischen haben sogar mehrere von uns hier ein Atelier, das gemeinsam genutzt wird“, so Stößel.

Den Großteil ihrer Schaffenszeit arbeiten die Künstler jedoch unabh

„Das Projekt ist schon heute eine Win-win-Situation“, so Laura Stößel, „immerhin ist es das Schlimmste, wenn ein großes Gebäude nicht belebt wird.“ Denn dank der Ausstellungen, die nun regelmäßig auf dem Gut stattfinden sollen, haben auch die Einwohner aus Görsdorf die Chance, das Gelände wieder öfter zu betreten. „Viele erzählen aus den Zeiten, als es eine Schule war“, berichtete Stößel von den Begegnungen. In den alten Klassenzimmern oder der Schulküche hängen nun Bilder und es erklingen Kompositionen. „Wir hoffen, so im Austausch mit der Stiftung das Gelände aus seinem Dornröschenschlaf erwecken zu können.“

Von Victoria Barnack

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Lokales

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg