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1. Spatenstich für neue Feuerwache

Trebbin 1. Spatenstich für neue Feuerwache

Am Vorabend der Feiern zum 135-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Trebbin konnte der 1. Spatenstich für die neue Wache vollzogen werden. Da die alte Wache den Anforderungen längst nicht mehr gerecht wird, war der Neubau notwendig geworden. Am Ortseingang fand man ein passendes Grundstück. Auf die Grundsteinlegung hofft die Feuerwehr noch in diesem Jahr.

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Beim ersten Spatenstich: Standbrandmeister Silvio Kahle, Bürgermeister Thomas Berger und Ortswehrführer Lars Wätzig (v. l.).

Quelle: Reck

Trebbin. Waldbrandgefahr bestand am Freitagnachmittag nicht. So konnten die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Trebbin bei leichtem Regen ganz entspannt den ersten Spatenstich für ihre neue Feuerwache am Ortseingang zwischen Rewe und Porta verfolgen. Trotz des leichten Niederschlags kamen nicht nur die Mitglieder der Feuerwehr – und die fast vollzählig – sondern auch viele Bürger in Zivil, die dieses Ereignis miterleben wollten.

Darüber freute sich insbesondere Bürgermeister Thomas Berger (CDU), der betonte, dass es sich bei der Trebbiner Wehr um eine „Bürger-Feuerwehr“ handelt. „Alle leisten ihren Dienst im Ehrenamt“, so der hauptamtliche Hauptverwaltungsbeamte.

Mit der neuen Feuerwache erfülle sich für alle Feuerwehrleute ein langgehegter Wunsch, denn die alte Wache sei deutlich in die Jahre gekommen, sagte Bürgermeister Berger in seiner Ansprache. „Dort herrschen gravierende Mängel insbesondere in Fragen der Sicherheit“, sagte er. So habe der Feuerwehrverband schon mehrmals angemahnt, diese abzustellen.

Einzelheiten werden dieser Tage geklärt

Eine Aufrüstung beziehungsweise Aufwertung oder sogar eine Erweiterung der alten Wache sei nicht möglich, so Berger: „Das gibt das Grundstück nicht her.“ Also musste nach anderen Möglichkeiten gesucht werden, berichtete er. Doch auch andere zunächst in Frage kommende Gebäude erwiesen sich als unbrauchbar. „Deshalb blieb uns nur noch der Neubau.“ So habe man mehrere Grundstücke auf ihre Tauglichkeit untersucht und sei dabei auf dieses gekommen. Nach einem Architektenwettbewerb habe man sich gemeinsam mit der Feuerwehr für einen Entwurf entschieden. Die letzten Einzelheiten würden in dieser Woche entschieden und dann der Bauantrag gestellt. „Wir hoffen alle“, so Berger, „dass wir noch in diesem Jahr den Grundstein legen können.“

Danach griff er gemeinsam mit Stadtbrandmeister Silvio Kahle und Ortswehrführer Lars Wätzig zu den bereitstehenden Spaten und verstreute etwas Erde auf die noch unbebaute Wiese. Anschließend lud Lars Wätzig zum Fackelzug ein. Am Sonnabend wurde dann auf dem Denkmalplatz kräftig gefeiert. Dort hieß das Motto: „Feuerwehr zum Anfassen.“

Von Hartmut F. Reck

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