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10,8 Millionen Euro fürs Mittelnuthe-Land

Sieger im Stadt-Umland-Wettbewerb 10,8 Millionen Euro fürs Mittelnuthe-Land

Von 34 Anträgen und zwölf Gewinnern belegte die Kooperationsgemeinschaft Luckenwalde, Trebbin und Nuthe-Urstromtal Platz 1 im Stadt-Umland-Wettbewerb des Landes Brandenburg. Das Kommunen-Trio erhält 10,8 Millionen Euro Fördergeld – und dafür hat es viele nachhaltige Projektideen.

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Siegerehrung mit Peter Mann, Monika Nestler, Thomas Berger, Elisabeth Herzog-von der Heide und Kathrin Schneider (v. l.).

Quelle: Stadt Luckenwalde

Luckenwalde. Das Siegerfoto hatte Symbolcharakter: Alle ziehen an einem Strang. Die Kooperationspartner Luckenwalde, Trebbin und Nuthe-Urstromtal gehören mit ihrem gemeinsamen Beitrag zu den zwölf Gewinnern im Stadt-Umland-Wettbewerb. Für ihr Projekt „Starke Nachbarschaft an der Mittelnuthe“ durften die drei Kommunen am Mittwoch von Infrastrukturministerin Kathrin Schneider (SPD) einen symbolischen Scheck über 10,8 Millionen Euro Fördergeld in Empfang nehmen.

Projektchef Peter Mann: „Eine Punktlandung.“

Das ist zwar nicht der größte Batzen der insgesamt ausgereichten 160 Fördermillionen, „aber genau die Summe, die wir beantragt haben und damit eine Punktlandung“, freute sich Peter Mann, Luckenwaldes Stadtplanungsamtsleiter und Projektverantwortlicher. Ihn erfüllt das Jury-Ergebnis mit besonderem Stolz. „Unsere Kooperation ist auf Platz 1 von insgesamt 34 Anträgen gelandet“, berichtete er.

Luckenwalde: Fahrradparkhaus und Gesundheitsakademie

Nach Ostern beginnen konkrete Planungen. Jedes einzelne Vorhaben muss extra beantragt werden. Für Luckenwalde liegt der Schwerpunkt in der Entwicklung einer Schule und Akademie für Gesundheitsberufe einschließlich eines Blockheizkraftwerkes und Nahwärmenetzes. Außerdem geht es um klimafreundliche Mobilität, etwa um ein mögliches Fahrradparkhaus am Bahnhof. Im Haushalt sind dafür 2016 bereits 100 000 Euro Eigenmittel eingestellt.

Trebbin: Elektrobusse und E-Bikes

„Oberglücklich“ zeigte sich auch Trebbins Bürgermeister Thomas Berger (CDU). „Für mich ist das nach den freiwilligen Gemeindezusammenschlüssen mit der Stadt und der Innenstadtgestaltung der dritte historische Meilenstein meiner Zeit in Trebbin“, erklärte er. Dort geht es um eine bessere und zudem klimaneutrale Mobilität zwischen den Dörfern und der Stadt, zum Beispiel um Elektrobusse und Elektro-Fahrräder, aber auch um den Ausbau der Radwege. Außerdem steht die energetische Sanierung von öffentlichen Gebäuden durch intelligente Mess- und Regeltechnik auf dem Plan.

Nuthe-Urstromtal: Parkplatz für Wohnmobile

Nuthe-Urstromtals Bürgermeisterin Monika Nestler (Linke) plant unter anderem in Woltersdorf den Umbau eines Altlasten-Areals in Bahnnähe zu einem Parkplatz für Wohnmobile einschließlich Elektro-Tankstelle.

Von Elinor Wenke

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