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1000 Patienten in 20 Jahren

Jubiläumsfeier der Volkssolidarität 1000 Patienten in 20 Jahren

Die Sozialstation der Volkssolidarität hat am Freitag ihren 20. Geburtstag gefeiert. Und das, obwohl gar nicht so genau klar ist, wann die Volkssolidarität eröffnete.

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Die Mitarbeiter der Volkssolidarität feiern das 20-jährige Bestehen ihrer Sozialstation.

Quelle: Margrit Hahn

Luckenwalde. „Der Eröffnungstag war nicht genau vor 20 Jahren. Wir rätseln immer noch, wann genau es war“, sagte Steffen Große, Geschäftsführer des Volkssolidarität-Regionalverbands Fläming-Elster.

Weit über 1000 Patienten wurden in den vergangenen 20 Jahren von den Mitarbeitern betreut, gepflegt, versorgt und beraten. „Dass dies alles funktioniert, ist nur durch hohes persönliches und berufliches und oft auch ehrenamtliches Engagement aller Mitarbeiter möglich“, sagte Große. Vor allem der Ehrgeiz, die Wärme und die Kompetenz, aber auch das fachliche Können würden das Pflegepersonal auszeichnen. „Oftmals gehört auch eine große Portion Idealismus dazu, sich tagtäglich aufzuraffen unter Bedingungen, die oft nicht leicht sind und hohe Flexibilität erfordern“, fügte er hinzu. Das Angebot einer Sozialstation sei eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Große wünschte sich, dass die Mitarbeiter nicht ständig wie Bettler um Anerkennung und ausreichende Finanzierung kämpfen müssten.

Seit 2011 ist Marika Weck Pflegedienstleiterin der Sozialstation. Ihr zu Seite stehen 18 hauptamtliche sowie zehn ehrenamtliche Mitarbeiter, die sich um das Wohl alter und kranker Menschen kümmern. Charlott Dreßler weiß diese Arbeit sehr zu schätzen. Ihr Mann Gerhard wird seit zweieinhalb Jahren gepflegt. „Wir haben früher in Löwendorf gewohnt und sind ins betreute Wohnen in die Dahmer Straße nach Luckenwalde gezogen“, berichtet die 79-Jährige, „ohne die Hilfe der Sozialstation müsste mein Mann ins Heim, denn allein könnte ich ihn nicht pflegen.“ Die Pflegekräfte kommen früh und abends in ihre Wohnung. „Es ist vorbildlich, was hier geleistet wird“, ergänzte Charlott Dreßler. Sie hofft, dass sie und ihr Mann noch lange in ihren eigenen vier Wänden wohnen können.

Am Freitag sind viele Gäste zum Gratulieren in die Sozialstation gekommen. Zu den Besuchern gehörte auch die älteste Gruppe der Luckenwalder Kita „Vier Jahreszeiten“, die den Mitarbeitern und Bewohnern ein Ständchen brachte.

Von Margrit Hahn

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