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12 500 Wasserratten

Niedergörsdorf 12 500 Wasserratten

Zufriedenstellende Saisonbilanz in Niedergörsdorf trotz dauerhaften Personalmangels und eines durchwachsenen Sommerwetters. Das Freibad Oehna hat die eigenen Erwartungen erfüllt und beendet die diesjährige Badesaison mit einem Lächeln.

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Andrea Schütze (l.) überreichte Elke Werner eine symbolische Goldmedaille für die Leistung in der abgelaufenen Saison.

Quelle: Isabelle Richter

Niedergörsdorf. Freudiges Strahlen auf allen Seiten. Die Gemeinde Niedergörsdorf verabschiedete am Mittwochmorgen bei einem gemeinsamen Frühstück in der Gemeindeverwaltung die diesjährige Freibadsaison. Mit am Tisch saß Schwimmmeisterin Elke Werner.

Eine Goldmedaille für den herausragenden Einsatz

Vom 25. Mai bis zum 3. September war das Freibad Oehna geöffnet. Für Elke Werner war es die erste Saison allein, denn ihr langjähriger Kollege, Ulrich Schenk aus Dortmund, konnte aus gesundheitlichen Gründen in diesem Jahr nicht antreten. Zwar wurde bereits vor Beginn und während der Saison immer wieder nach einem neuen Kollegen gesucht – jedoch vergeblich.

Elke Werner musste die 102-tägige Saison also im Alleingang stemmen. Obwohl ihr anfangs noch etwas mulmig zumute war, stellte sich schnell heraus: Sie hat das Zeug dazu.

Hauptamtsleiterin Andrea Schütze bestätigt: „Es gab keine einzige Kritik.“ Als Dank für diese Meisterleistung bekam Elke Werner am Mittwoch eine symbolische Goldmedaille umgehängt.

620 Badegäste an nur einem Tag

Rund 12 500 Badegäste beaufsichtigte die Schwimmmeisterin in diesem Jahr. Den meisten Andrang gab es am 30. Juli mit 620 Besuchern. Zahlreiche Veranstaltungen wie das Schwimmfest der Blönsdorfer Grundschule und das Zeltlager der Jugendfeuerwehren wurden erfolgreich durchgeführt.

Das wohl außergewöhnlichste Ereignis war der Open-Air-Gottesdienst am 6. August. Den traditionellen Würfeltag gab es in dieser Saison dreimal.

Fakten der Saison mit Ausblick auf 2018

Besucher: Die meisten auswärtigen Gäste kommen aus Jessen und Berlin.

Erfolge: In diesem Jahr schafften 96 Besucher das Seepferdchen, das Schwimmabzeichen Silber oder Bronze. Neun erreichten sogar Gold.

Saison 2018: Die Gemeinde plant eine Außenhautsanierung der zwei Holzbungalows und die Einrichtung eines neuen Umkleidebereichs.

„Die Leute kommen ganz gezielt“, berichtet Elke Werner. Hierbei können sich die Badefreunde mit ein wenig Glück nämlich den Tageseintritt sparen. Wer beim ersten Versuch eine sechs würfelt, darf mit seiner Familie zum Nulltarif planschen.

Auch finanziell war die Saison erfolgreich: 23 000 Euro an Einnahmen wurden erzielt – 3000 mehr als die Zielmarge. Den Posten an der Kasse teilten sich sieben Gemeindearbeiter.

Großes Engagement von allen Seiten

Überhaupt gab es seitens der Gemeindeverwaltung in diesem Jahr viel Unterstützung bei Problemen und organisatorischen Herausforderungen. Gerd Knappe und Carsten Dubberke nehmen demnächst sogar an einem Lehrgang zur Bädertechnik teil, um Elke Werner in Zukunft besser unterstützen zu können.

Die Unterhaltung des Freibades mit Wartung der Filteranlage oder der Anschaffung eines Geräts zur Wasserqualitätskontrolle lag in dieser Saison bei 12 000 Euro.

Von Isabelle Richter

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