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14 Bands begeistern beim Blank-it-Open-Air

Blankenfelde 14 Bands begeistern beim Blank-it-Open-Air

Zum sechsten Mal fand in Blankenfelde das Blank-it-Open-Air auf dem Gelände des Natursportparks statt. 14 Bands aus Brandenburg und Berlin standen am Freitag und Sonnabend auf der Bühne. Auch im kommenden Jahr soll es laut Veranstalter ein das Blank-it-Open-Air geben.

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Die 2012 gegründete Alex Mofa Gang hatte schon viele Fans im Publikum. Bereits vor dem ersten gab es Beifall.

Quelle: Stephan Laude

Blankenfelde. Als die Festwiese allmählich in orangene Abendsonne getaucht wurde, wuchs die Lust auf einen Cocktail. Bis dahin war der Stand mit den Mixgetränken wenig frequentiert. Auch auf der Wiese vor der Bühne war noch viel Platz für die Picknickdecken. Aber auch das änderte sich. Genaue Zahlen über die auf verschiedenen Vertriebswegen verkauften Eintrittskarten lagen am Samstagabend zwar noch nicht vor. Klar war aber: Das Blank-it-Open-Air im Natursportpark Blankenfelde ist weiter gewachsen. Und es herrschte tolle Stimmung bis zum Schluss, Sonntagnacht um zwei.

Hintergrund

Veranstalter des Blank-it-Open-Air ist der Verein zur Förderung von musikalischem Nachwuchs.

Der satzungsgemäße Zweck des Vereins ist die Förderung im Bereich der Jugendhilfe, im Besonderen durch die Organisation von Konzerten. Das bedeutet, dass der Verein seine Energie darauf verwendet, mit dem Blank it Open Air eine Plattform für Nachwuchsbands und junge Künstler aus Brandenburg und Berlin darzustellen.

Bereits 2001 organisierten einige spätere Mitglieder des 2006 gegründeten Vereins derartige Veranstaltungen.

Die Freude an der Musik veranlasste den Verein 2011 dazu, das Blank-it-Open-Air in Blankenfelde ins Leben zu rufen. In diesem Jahr sind 14 Bands aufgetreten.

Der Verein hat 29 Mitglieder. Sie wirken ehrenamtlich und nebenberuflich an der Festivalorganisation mit.

14 Bands aus Brandenburg und Berlin – bis auf die, die ganz zum Schluss auftraten, alle aus dem Nachwuchsbereich – standen am Freitag und Sonnabend auf der Bühne. 80 bis 100 Bewerbungen hatte es gegeben. Viele kamen aus anderen Bundesländern. Die hatten sich die Mitglieder des veranstaltenden Vereins Musiknachwuchs nicht angehört, bevor sie die Einladungen rausschickten, denn der Verein will den Nachwuchs aus der Region fördern. „Aber es macht uns natürlich stolz, dass auch Bewerbungen von außerhalb kommen“, sagte der Vereinsvorsitzende Johannes Junge. Mit den Eintrittsgeldern – 15 Euro für zwei Tage – und der Sponsorenunterstützung werde man zum Schluss mit plus minus null hinkommen in der wirtschaftlichen Bilanz. Auch 2017 soll das Blank-it-Open Air stattfinden.

Alle Stillarten des Rock

Das diesjährige Festival war bereits das sechste. Geboten wurden – von der Firma Schalldruck soundtechnisch sehr ordentlich unterstützt – alle Stilarten von Rockmusik. Mit zehn Musikern hatte die Fürstenwalder Band Kesh das meiste Personal auf der Bühne, die vielleicht ungewöhnlichste Dekoration hatte Transit Express aus Berlin aufgebaut: fünf Stehlampen mit gedrechselten Holzständern und altmodischen Fransenschirmen. Eine davon findet sich auch auf dem Coverfoto der Transit-Express-CD. „Wir wollen ein bisschen Wohnzimmer-Atmosphäre verbreiten“, sagte einer der Musiker.

Ein wenig konnte man sich bei dem ganzen Festival wie in einem Wohnzimmer fühlen. Das gehört durchaus zum Konzept. „Wir haben in diesem Jahr den Gemütlichkeitsfaktor erhöht“, sagte Johannes Junge und verwies auf die etwas abseits gelegene Chill-Ecke. Zum Wohnzimmer kam mit der Küche in Form von Grill- und Getränkeständen auch ein Bad: Die Regenanlage bot mit fein versprühten Wassertropfen Ganzkörperabkühlung; wer lediglich die Füße erfrischen wollte, konnte aufblasbare Planschbecken nutzen. Der Bereich mit den Plastikklos hieß Dixiland. Schön, dass das Ganze auch familientauglich war. Für Kinder unter zwölf Jahren gab es freien Einritt und Ohrstöpsel. Seit dem ersten Festival vor sechs Jahren habe sich bei vielen Besuchern auch familiär einiges geändert, sagte Johannes Junge. Das Publikum sei sehr angenehm gewesen.

Von Stephan Laude

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