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Teltow-Fläming 14 Teams bei Turnier der Jugendwehr im Völkerball
Lokales Teltow-Fläming 14 Teams bei Turnier der Jugendwehr im Völkerball
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18:45 09.10.2016
Die Rangsdorfer „Bambinis“ (in Gelb) spielen gegen die Kerzendorfer Mannschaft. Quelle: Andrea von Fournier
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Rangsdorf

Jedes Jahr treffen sich Mitglieder der Jugendfeuerwehren des Landkreises an wechselnden Orten zu einem Völkerballturnier. An diesem Wochenende war die Turnhalle des Rangsdorfer Gymnasiums Schauplatz der Ausscheide. Gestaffelt in drei Altersklassen – Sechs- bis Neunjährige, Zehn- bis 14-Jährige und 15- bis 18-Jährige – kämpften etwa 150 Teilnehmer um Siege und Pokale. Pro Mannschaft gingen sechs Kinder oder Jugendliche ins Rennen und jagten die Bälle unter den Augen von Schiedsrichtern und Betreuern in gegnerische Tore.

Entstanden aus Volleyballturnier

Das Völkerballturnier hat sich aus einem Volleyballturnier entwickelt, das einige Jahre auch als Völker- und Volleyballturnier ausgetragen wurde. „Die Jüngeren können eher kein Volleyball mehr spielen“, erklärt Kreisjugendwartin Meike Roschner die Entwicklung. Die Bedeutung des Treffens für den Feuerwehrnachwuchs, sich sportlich in fairem Wettbewerb zu messen, Teamgeist zu entwickeln, Gleichgesinnte kennenzulernen und gemeinsam Spaß bei sinnvoller Freizeitbeschäftigung zu haben, ist indes geblieben.

Fans am Spielfeldrand Quelle: Von Fournier

Wermutstropfen in diesem Jahr war die fast 50 Prozent geringere Beteiligung am Turnier, die Meike Roschner auf die große Belastung der ehrenamtlichen Betreuer, die meist auch die Fahrdienste schultern, aber auch die der Jugendfeuerwehr-Mitglieder selbst zurückführt. So feierte am gleichen Tag eine Feuerwehr im Verbandsgebiet Jubiläum, eine andere beteiligte sich an einem Ortsfest. „Von den 26 Mannschaften im letzten Jahr sind nur 14 gemeldet“, zählte die Jugendwartin in ihrer Liste.

Rangsdorfer hatten als Einzige Mannschaften in allen Altersklassen

Die Rangsdorfer als Gastgeber, die an den vergangenen beiden Wochenenden bereits Veranstaltungen hatten, zeigten sich durchhaltestark: Sie waren neben den Wünsdorfern die einzigen, die eine Mannschaft in jeder Altersklasse am Start hatten. Außerdem sorgten sie für das leibliche Wohl und stellten mit Claudia Schneider eine erfahrene Mitstreiterin im Organisationsteam.

Am Organisationstisch: Meike Roschner (r.) und Claudia Schneider hatten alle Hände voll zu tun Quelle: Von Fournier

Die Turnierteilnehmer hatten viel Vergnügen und fieberten um den Punkt, den es für den Spielgewinn gab. Jede Mannschaft spielte einmal gegen jede andere ihrer Altersklasse. So freuten sich die Spieler der „Kinderfeuerwehr Dahme“ über den ersten Sieg gegen die Wünsdorfer Gleichaltrigen. „Das war nicht schwer“, kommentierte Niclas (9) und hoffte auf einen weiteren Sieg gegen Nächst Neuendorf – der auch prompt eintraf.

Neue Wanderpokale

Die Gölsdorfer Zehn- bis 14-Jährigen hatten in den letzten drei Jahren den Wanderpokal gewonnen, so dass dieser nun bei ihnen bleibt. Ersatz gibt es natürlich schon: Der SPD-Landtagsabgeordnete Helmut Barthel aus Großbeeren hat einen neuen gestiftet und kam zu einem Blitzbesuch bei dem Turnier in Rangsdorf vorbei.

Erst mal was trinken nach dem zweiten Sieg: Die jüngsten Dahmer Spieler Quelle: Von Fournier

Auch der Wanderpokal der Ältesten ist neu gestiftet, diesmal von Landrätin Kornelia Wehlan (Linke). Die Ahrensdorfer Jugendlichen konnten den Vorgänger nach dreimaligem Gewinn behalten und ihn sich in die Vitrine stellen. In stimmungsvoller Atmosphäre und ohne Verletzungen ging das Turnier mit den Siegerehrungen zu Ende, ein gelungener Tag für Wilfried Thäle, Fachbereichsleiter Wettbewerbe, Meike Roschner und über 20 Helfer.

Die Gewinner

In der Altersklasse 6-9 Jahre waren fünf Mannschaften am Start, in der Altersklasse 10 bis 14 Jahre kämpften vier und in der Altersklasse 15 bis 18 wiederum fünf Mannschaften um den Sieg.


Die Mannschaft aus Dahme gewann den Wettbewerb in der Klasse 6-9.


Den Wanderpokal von Helmut Barthel für die 10- bis 14-Jährigen gewann das Mix-Team aus Am Mellensee.


Den Pokal der Landrätin für die 15- bis 18-Jährigen holte sich die Mannschaft aus Gölsdorf.

Von Andrea von Fournier

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