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150 neue Parkplätze am Bahnhof geplant

Luckenwalde im Stadt-Umland-Wettbewerb 150 neue Parkplätze am Bahnhof geplant

Die 176 Stellplätze am Berliner Platz hinter dem Bahnhof in Luckenwalde reichen schon lange nicht mehr aus. Deshalb will die Stadt auf einer Freifläche in der Käthe-Kollwitz-Straße 150 zusätzliche Plätze schaffen. Doch das hängt vor allem vom erhofften Fördergeld ab.

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Auf dieser Freifläche sollen 150 neue Parkplätze entstehen.

Quelle: Foto: Wenke

Luckenwalde. Die Stadt Luckenwalde plant, rund um den Bahnhof weitere Parkplätze zu schaffen, um die angespannte Situation zu entkrampfen. Schon lange reichen die 176 Stellplätze am Berliner Platz wochentags für die Pendler nicht mehr aus; auch die Straßen im Umfeld werden zugeparkt. Die Schaffung neuer Parkplätze rund um den Bahnhof war im Bürgerhaushalt 2015 auf Platz 8 gelandet.

Daher hat die Stadt die Verbesserung des Stellplatzangebotes zu einem wesentlichen Bestandteil ihres Beitrages zum Stadt-Umland-Wettbewerb (SUW) gemacht, mit dem sie sich gemeinsam mit Trebbin und Nuthe-Urstromtal beim Land um Fördermittel bewirbt (die MAZ berichtete). Die Entscheidung, welche Kommunen den Zuschlag im Wettbewerb erhalten, soll Ende März fallen.

Innerhalb des darin geplanten Maßnahmenpaketes „Ausbau der multimodalen und nachhaltigen Mobilität innerhalb der Region“ sollen zusätzliche Park-and-Ride-Plätze südlich der Käthe-Kollwitz-Straße, in einer derzeit eingezäunten Baulücke, geschaffen werden. Dort befand sich zu DDR-Zeiten eine Fahrrad-Aufbewahrungseinrichtung.

Vize-Planungsamtsleiter Ekkehard Buß geht von möglichen 150 zusätzlichen Stellplätzen aus. Laut Wettbewerbsantrag werden die Kosten dafür auf 400 000 Euro geschätzt. Zusätzliche Stellplätze könnten auch noch auf dem Gaswerksgelände nördlich der neuen Feuerwache entstehen.

Zu den Wettbewerbsvorhaben zählt weiterhin der Bau eines Fahrradparkhauses einschließlich Fahrrad- und Pedelec-Verleih hinter dem Bahnhof auf der Freifläche neben dem Reisebüro. Nach dem Vorbild des in Bernau errichteten Parkhauses geht man von 1,5 Millionen Euro Kosten aus. Zur Förderung der umweltfreundlichen Elektromobilität plant die Stadt außerdem die Errichtung einer Doppel-Elektro-Tankstelle an der neuen Park-and-Ride-Fläche oder am Berliner Platz.

Die Verwirklichung der Vorhaben hängt in erster Linie von der Bereitstellung von Fördermitteln ab. „Falls es mit dem Fördergeld nicht klappt, hat die Stadt dann einen Plan A2 oder einen Plan B?“, wollte Carsten Nehues (CDU) in der Stadtverordnetensitzung wissen. Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD) antwortete ohne Umschweife: „Wenn wir die Millionen, die wir brauchen, nicht bekommen, haben wir keine Schublade, die wir einfach aufmachen und eine andere Lösung hervorziehen können.“

Von Elinor Wenke

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