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1600 Gäste beim Kneipenfest in Luckenwalde

Luckenwalde 1600 Gäste beim Kneipenfest in Luckenwalde

Zwölf Mal Live-Musik gab es beim elften Luckenwalder Kneipenfest am Sonnabend in zwölf verschiedenen Gaststätten – von A wie „Alhambra“ bis W wie „Wunderbar“. Geboten wurden Rhythmen von Rock und Pop bis Schlager und Jazz.

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Die Jungs von „Radio Los Santos“ sorgten in der Gaststätte „Waldidyll“ für gute Stimmung und lockten Gäste auf die Tanzfläche.

Quelle: Elinor Wenke

Luckenwalde. Vom dem nasskalten Aprilwetter ließen sich Gastronomen und Besucher nicht abhalten. Beim elften Kneipenfest am Sonnabend verwandelte sich Luckenwalde wieder in eine nächtliche Partymeile. Organisiert vom Stadtmarketingverein, konnten die Gäste mit nur einem Eintrittsbändchen zwölf Mal Live-Musik in zwölf verschiedenen Gaststätten erleben.

Gute Stimmung mit Pro-Live-Berlin im Restaurant „Bel Fiume“

Gute Stimmung mit Pro-Live-Berlin im Restaurant „Bel Fiume“.

Quelle: Elinor Wenke

„Wir haben wieder auf einen bunten Mix der Musikgenres geachtet“, sagte Stadtmarketingchefin Maxie Wohlauf. So kamen alle Altersgruppen und Freunde von Rock, Pop, Jazz, Groove, aber auch Schlager und Discorhythmen auf ihre Kosten. Ständig zogen fröhliche Gruppen durch die Innenstadt oder nutzten den kostenlosen Bus-Shuttle, der die Partygäste auch in die weiter abgelegenen Lokalitäten wie „Waldidyll“, „Wendeschleife“ oder „Wunderbar“ brachte.

Christian Starke sang sich im „Knast Pub“ mit seiner Gitarre durch die Rock- und Pop-Geschichte

Christian Starke sang sich im „Knast Pub“ mit seiner Gitarre durch die Rock- und Pop-Geschichte.

Quelle: Elinor Wenke

Die Band„Pro-Live-Berlin“ war zum zweiten Mal bei der Luckenwalder Kneipennacht dabei und lockte die Gäste im „Bel Fiume“ alsbald auf die Tanzfläche. Zu ihnen gehörten Elke Laubisch und Kathrin Markgraf aus Jänickendorf. Für sie war die Kneipennacht eine Premiere. „Wir haben bisher nur davon gehört und wollten das selbst mal erleben“, sagte Elke Laubisch. Für die beiden und den Rest ihrer Gruppe steht fest: Sie kommen im nächsten Jahr wieder.

Hits vom hohen Norden bis zum tiefen Süden

Eine vierköpfige Mädelstruppe hatte eine schöne Erinnerung ins „Bel Fiume“ geführt. „Hier haben wir vor zehn Jahren bei der Kneipennacht meinen Junggesellinnen-Abschied gefeiert“, berichtete Jana Steltner aus Luckenwalde. Sie hatte wie damals ihre Freundinnen Nicole Scheddin aus Kemnitz, Bettina Rausch aus Frankenförde und Stephanie Rausch aus Felgentreu mitgebracht. Danach zogen sie noch in den „Knast Pub“.

„Chmelli“ begeisterte das Publikum im „Stadtcafé“

„Chmelli“ begeisterte das Publikum im „Stadtcafé“.

Quelle: Elinor Wenke

„Chmelli“ alias Daniel Chmell war im „Stadtcafé“ schon ein alter Bekannter. Der Ein-Mann-Unterhalter präsentierte Hits vom hohen Norden bis zum tiefen Süden und verwandelte die rappelvolle Gaststätte in einen Rock- und Pop-Tempel. „Bis auf eine Ausnahme war ich jedes Jahr hier und immer im ,Stadtcafé’“, berichtete „Chmelli“ und freute sich: „Es ist, als ob man nach Hause kommt. Man trifft bekannte Gesichter und ich kann als Künstler alle Gäste im Blick haben, das ist nicht in jeder Kneipe so.“

Ausgelassene Stimmung in der „Wunderbar“

Ausgelassene Stimmung in der „Wunderbar“.

Quelle: Elinor Wenke

Mit klassischem Rock’n’Roll und modernen Hits sorgten „The Dirty Franks“ in der „Wunderbar“ für ein volles Haus. Die jungen Musiker aus der Region waren bereits in den vergangenen drei Jahren bei der Kneipennacht dabei.

Zusätzlicher Shuttle-Service zum „Waldidyll“

Sven Eppinger, Thomas Schmidt und ihre achtköpfige Truppe schwärmten von der Atmosphäre im „Waldidyll“, einem Neuling bei der Kneipennacht. Neben Cuba Libre ließen sich die Männer dort Wildschwein am Spieß schmecken und lobten das zeitgleiche Kunstprojekt in der Gaststätte und den zusätzlichen Shuttle-Service. Weil der große Bus nur bis zum Skater-Parkplatz fuhr, hatte die Kneipe einen kleinen Hol- und Bringedienst organisiert.

Maxie Wohlauf zog ein zufriedenen Resümee. „Wir haben 1600 Tickets verkauft, ähnlich wie in den vergangenen Jahren“, sagte sie, „und die Gäste hatten viel Spaß.“

Von Elinor Wenke

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