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20 Jahre Heimat- und Geschichtsverein

Woltersdorf 20 Jahre Heimat- und Geschichtsverein

Vor 20 Jahren wurde der Heimat- und Geschichtsverein gegründet. Den gibt es nicht nur auf dem Papier. Die Vereinsmitglieder sind sehr engagiert, sie organisieren Heimatabend, Klönabend und wechselnde Ausstellungen.

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Dieter Jesche ist Vorsitzender des Heimat-und Geschichtsvereins.

Quelle: Margrit Hahn

Woltersdorf. Der Heimat- und Geschichtsverein Nuthe-Urstromtal besteht seit 20 Jahren. Der damalige Bürgermeister Winand Jansen hatte heimatverbundene Bürger und Gäste zu einem Informationsabend mit anschließender Gründungsversammlung in die Frankenförder Gaststätte eingeladen. 26 Anwesende trugen sich in die ausliegende Mitgliederliste ein. Zum Vorsitzenden wurde Hubertus Mommert gewählt, der dem Verein bis zum Jahr 2000 vorstand.

Die Anfangsjahre standen noch unter dem Eindruck der frisch gebildeten Großgemeinde. Aufgabe des Heimat- und Geschichtsvereins war, über die Arbeit mit der Geschichte und Kultur die Identität jedes Dorfes zu bewahren und Traditionen, Sitten und Gebräuche zu erhalten bleiben.

„Die Umsetzung dieser Aufgabe in den 23 Ortsteilen der Gemeinde war nicht einfach. Erste Vorstellungen gingen dahin, dass in jedem Dorf weiterhin ein Chronist selbstständig arbeiten soll“, berichtet Marianne Priemer. Die Koordination übernahm Gisela Bölke. „Über viele Jahre festigte sich ein interessiertes, fleißiges und für alles Neue aufgeschlossenes Team“, so Priemer. In 17 Dörfern gibt es Ortschronisten, deren Arbeit auch über die Grenzen Nuthe-Urstromtals Anerkennung und Würdigung findet.

Viermal im Jahr treffen sich die Ortschronisten

Sie beteiligen sich mit ihren Forschungs- und Sammelergebnissen am Tag der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte und nehmen auch an der Potsdamer Geschichtsbörse teil. Die Chronisten treffen sich viermal im Jahr zum Erfahrungsaustausch. In etlichen Orten wurden zu 725-Jahr-Feiern Chroniken veröffentlicht und es entstanden auch Bücher wie „Geschichte und Geschichten 1285 bis 2010 in Woltersdorf“ sowie drei Teile des Buches „Die Gemeinde Nuthe-Urstromtal im märkischen Land“. Zudem forschten Vereinsmitglieder in der Kirchen-, Schul- und Militärgeschichte. Es wurde auch eine Arbeitsgruppe Mundart gebildet. Marianne Priemer erinnert sich noch gut daran, dass als sie 1970 als Lehrerin nach Zülichendorf kam, auf der Straße untereinander „Platt gered“ wurde.

Seit 2003 hat der Heimatverein sein Domizil in der alten Schule in Woltersdorf. Vorsitzender ist heute der Woltersdorfer Dieter Jesche, der im kommenden Jahr auf 35 Jahre als berufener Ortschronist blicken kann. Seine Stellvertreterin ist   Gisela Bölke aus Jänickendorf.

Info: Weitere Informationen zum Heimatverein auf www.museumsscheune-jaenickendorf.de

Von Margrit Hahn

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