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2039 Stunden ehrenamtliche Betreuerarbeit

Jugendarbeit in der Gemeinde Niederer Fläming 2039 Stunden ehrenamtliche Betreuerarbeit

Manfred Thier, Jugendkoordinator der Gemeinde Niederer Fläming, hat eine Bilanz seiner Arbeit gezogen. Er ist froh, sich auf viele freiwillige Helfer in Jugendklubs sowie bei Vereinen und Feuerwehren stützen zu können.

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Sportvereine helfen bei der Jugendbetreuung.

Quelle: Regine Buddeke

Werbig. Gut gelaunte Eltern bringen ihre Kinder einmal in der Woche nach Sernow. „Wir bieten dort eine sinnvolle Freizeitgestaltung an“, sagte Manfred Thier. Der Jugendkoordinator der Gemeinde Niederer Fläming legte bereits im Gemeindeentwicklungsausschuss Rechenschaft zur offenen Kinder- und Jugendarbeit ab. Ausschussvorsitzender Uwe Gottwald, der als Schulleiter in Blönsdorf arbeitet, war davon so angetan, dass er bat, darüber in der Gemeindevertretersitzung zu berichten.

Nach Thiers Sachstandsbericht „kommen Sieben- bis Neunjährige, die eigentlich Hortkinder sind, und beschäftigt werden wollen“, zur Betreuung. In dem Fall gebe er den Eltern Bescheid. Im Netzwerk werde zudem mit den Schulen vereinbart, in den 5. Klassen jedes Jahr zwei Anti-Gewalt-Schultage einzuplanen.

Für die Freizeit gibt es zahlreiche Akteure, die in Vereinen und bei der Feuerwehr ehrenamtlich tätig sind, um den Sechs- bis 27-Jährigen Angebote zu unterbreiten. Thier erläuterte, dass das Alter 27 Jahre im Jugendhilfegesetz festgelegt worden ist. „Schwerpunkt sind die Zehn- bis 23-Jährigen.“ Sie haben in Hohenseefeld einen Jugendklub – den einzigen in der Gemeinde, der den Kriterien entspricht, die der Kreis 2006 mit den Jugendarbeitern festgelegt hat. Demnach muss ein Klub mindestens an drei Tagen je Woche von einem hauptamtlichen Mitarbeiter geöffnet werden.

Alle anderen Treffpunkte sind Jugendräume. Die gibt es in Meinsdorf, Hohenahlsdorf, Gräfendorf, Sernow und Welsickendorf. Sie dürfen ehrenamtlich geführt werden von Jugendlichen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Der Wiepersdorfer Raum ist indes geschlossen worden. „Unangemeldete Kontrollen sind überall nötig“, sagt Thier. Er führte aus, dass die Räume mit Ofenheizung meist nicht so sauber seien wie solche mit Zentralheizung.

Zeit zur Betreuung

Die ehrenamtliche Kinder- und Jugendarbeit in der Gemeinde Niederer Fläming ist in drei Bereiche aufgeteilt.

140 Freiwillige sind bei den zehn größeren Sport- und Kulturfesten tätig. Sie sind 16 bis 65 Jahre alt.

13 Helfer zwischen 20 und 27 Jahren leisten ehrenamtliche Arbeit in den Klubs und Jugendtreffpunkten. Sie kommen auf rund 1200 Stunden.

360 Stunden leisten die fünf Helfer von 18 bis 45 Jahren für das Jugendlager in Oehna.

 

Besonders würdigte Thier die Arbeit bei der Feuerwehr. „Von der profitiert auch die Gemeinde, weil die Jugendlichen, die beispielsweise in Hohenahlsdorf und Gräfendorf bei der Feuerwehr mitmachen, dann auch Feste und Wettkämpfe mit vorbereiten.“

Der Jugendkoordinator listete auf, wie viele Stunden im Jahr ehrenamtlich für die Kinder- und Jugendarbeit geleistet werden. „Für 2014 waren es 2039 Stunden. Das sind 120 Stunden weniger als 2013.“ Daran waren 158 Helfer beteiligt. „Die Zeit betrifft nicht nur die reine Veranstaltung, sondern auch die Vor- und Nachbereitung“, sagte er und dankte neben den Feuerwehren vor allem den Fußballvereinen in Nonnendorf und Schlenzer, Gewerbetreibenden, Kitas, der Schule, dem Seniorenbeirat sowie dem Anglerverein Werbig, der jedes Jahr ein Hegefischen ausrichtet – dieses Jahr am 21. und 22. Juni, wobei schon am 20. Juni gezeigt wird, wie ein Köder an die Angel zu stecken ist.

Der Herbersdorfer Kegelverein hat seinen jährlichen Wettbewerb bereits mit dem Nachwuchs veranstaltet (die MAZ berichtete) und für das Sommerferienlager vom Jugendfreizeitverein „Fläming“ vom 1. bis 8. August liegen 63 Anmeldungen vor. Ein weiterer Höhepunkt ist das Jugendlager der Feuerwehr in Oehna gemeinsam mit der Gemeinde Niedergörsdorf.

Von Gertraud Behrendt

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