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25 Jahre Jüterboger Seniorenverband

Jubiläum der Interessengemeinschaft 25 Jahre Jüterboger Seniorenverband

Kurz nach dem Mauerfall erkannten Jüterboger Senioren, dass sie ihre Interessen selbst vertreten müssen. Im Mai 1991 gründeten sie eine Ortsgruppe im Hinterbliebenenverband und wechselten später zum Brandenburgischen Seniorenverband. Nun feierten sie das 25-jährige Bestehen ihrer Interessenvertretung.

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Blumen von Alfons Neuhaus für die Gründer Brigitte Adler, Gerda Lechner, Gisela Kämmer (v. r.).

Quelle: Uwe Klemens

Jüterbog. Mit Geigenklang und Episoden aus der Stadtgeschichte feierten am Mittwochnachmittag die Mitglieder des Jüterboger Ortsverbandes im Brandenburgischen Seniorenverband ihr 25-jähriges Bestehen. Rund die Hälfte der derzeit 72 Mitglieder traf sich auf einen gemütlichen Festnachmittag im „Schmied zu Jüterbog“. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen der Rückblick auf das zweieinhalb Jahrzehnte lange Wirken und die Würdigung langjähriger und besonders verdienstvoller Mitglieder.

Ganze 15 waren es, die die Ortsgruppe am 15. Mai 1991, damals noch unter dem Dach des Bundes der Ruhestandsbeamten, Rentner und Hinterbliebenen (BRH) ins Leben riefen. Zu den wichtigsten Aufgaben der ersten Jahre zählten der Kampf um Rentengerechtigkeit zwischen Ost und West und die Beratung der Mitglieder zu allen rechtlichen und gesundheitlichen Fragen, die das Alter so mit sich bringt.

Rentengerechtigkeit als großes Thema

17 Jahre später erkannte man in Jüterbog, dass man auf Bundesebene dem Thema Rentengerechtigkeit zu wenig Bedeutung beimesse, erläuterte Ortsverbandschef Alfons Neuhaus am Mittwoch, weshalb man 2009 den BRH verließ und Ortsgruppe des Brandenburgischen Seniorenverbandes (BSV) wurde.

Sechs der einstigen Gründungsmitglieder sind heute noch immer mit dabei. Das Altersspektrum reicht vom 63- bis zum 96-Jährigen Mitglied. Der Einzugsbereich umfasst neben Jüterbog und seinen Ortsteilen auch das Umland zwischen Altes Lager und Werbig. „Eine ganz neue Generation von Rentnern“ sieht Neuhaus, der seit 24 Jahren Mitglied des Ortsverbandes ist und seit 23 an dessen Spitze steht, als Grund, warum die Mitgliederzahl, trotz allgemein steigender Zahl der Senioren, bestenfalls stagniert. „Die Generation derjenigen, die heute Rentner werden, wurstelt sich eben lieber alleine durch.“

Kegelnachmittage statt Kampf um Renten

Auch im Ortsverband ist die Ära des heißen Kampfes für die eigenen Belange inzwischen abgeschlossen. Kegelnachmittage und -turniere, Ausflüge in die Region und Bustouren in fernere Ecken, Radtouren und gesellige Nachmittage sind das, was die Mitglieder so schätzen.

„Beratungsangebote bieten wir natürlich nach wie vor, aber in den letzten drei bis fünf Jahren hat das niemand mehr wahrgenommen“, so Neuhaus.

Von Uwe Klemens

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