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Teltow-Fläming 25 Jahre Partnerschaft mit Mainstockheim
Lokales Teltow-Fläming 25 Jahre Partnerschaft mit Mainstockheim
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05:10 09.08.2016
Die Bank mit Schriftzug wurde von einem Oehnaer angefertigt. Quelle: privat
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Oehna

Während ihrer 25-jährigen Partnerschaft konnten die Einwohner von Oehna im Fläming und Mainstockheim in Unterfranken viel erreichen und voneinander lernen. So haben sie etwa den Mainstockheimer Bürgermeister zum ersten fränkischen Klemmkuchenbäcker und die Oehnaer zu Helfern bei der Weinernte werden lassen.

Partnerschaft seit 1991

Initiiert wurde die Partnerschaft der beiden Dörfer 1991, als ein Kitzinger Unternehmer sich in Oehna niederließ. Kurz nach der Wende sah die Gemeinde Oehna damit die Chance, sich von der westdeutschen Gemeinde Mainstockheim administrative Tipps zu holen. „Diese Erfahrungen haben uns ein ganzes Stück weitergebracht“, sagt Ortsvorsteher Helmut Marufke, der damals Bürgermeister der Gemeinde war.

Zunächst beschränkte sich der gegenseitige Besuch nur auf die Gemeindevertreter. Sie übernachteten in einer Pension. Diese Zeiten sind aber längst vorbei. „Schon ab dem zweiten Jahr wurden wir privat untergebracht“, sagt Marita Marufke. Heute bestehen enge Verbindungen zwischen den Gastfamilien. „Wir telefonieren oft, gratulieren zu Geburtstagen und nehmen auch bei traurigen Anlässen Anteil“, sagt sie.

Feuerwehren als Motoren der Partnerschaft

Bei den Besuchen sind die politischen Akteure inzwischen in der Unterzahl. „Die Feuerwehren sind mittlerweile der Motor der Partnerschaft“, erklärt Helmut Marufke. Die Organisation laufe wie von selbst. Das Jubiläum haben die Kameraden aus Oehna bereits bei einem Besuch zu Pfingsten vorgefeiert.

Einer von ihnen hat das Geschenk – eine Bank mit Schriftzug – sogar selbst hergestellt. Matthias Münch ist gelernter Holzbildhauer und Mitglied der Feuerwehr. „Für ihn war das selbstverständlich“, sagt Marufke. In Mainstockheim sah man das anders. „Die Überraschung war dort groß“, fügt er an. Revanchieren können sich die Franken erst im kommenden Jahr. „Früher schaffen sie es nicht, uns zu besuchen“, sagt Marita Marufke, „denn im Herbst sind sie mit der Weinernte beschäftigt.“

Von Victoria Barnack

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