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Teltow-Fläming 25. MAZ-Osterwanderung startet in Petkus
Lokales Teltow-Fläming 25. MAZ-Osterwanderung startet in Petkus
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11:44 30.03.2018
Probelauf zur MAZ-Wanderung am Wehrsdorfer Teich: Heike Wolf, Brita Hannemann, Nicole Wunderlich (MAZ, v. l.) und die Hunde Skadi und Sammy. Quelle: Elinor Wenke
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Petkus

Der Schnee ist im Fläming noch nicht weggetaut, die Nächte bringen Dauerfrost und dennoch steckt die MAZ schon mitten in den Oster-Vorbereitungen. Traditionell lädt die Märkische Allgemeine – jetzt im Bereich Dahmeland-Fläming – ihre Leser für den Ostermontag zu einer Wanderung in die Natur ein.

Den beliebten Spaziergang gibt es inzwischen seit einem Vierteljahrhundert. Konnten wir bei unserer Premiere im Jahr 1994 von Ludwigsfelde über Kerzendorf nach Thyrow noch 80 Wanderer begrüßen, waren es im Jahr 2000 beim Rundkurs um Sperenberg schon 1200 Mitstreiter. Eine Rekordbeteiligung gab es im Jahr 2005 mit 2000 Wanderfreudigen von Hennickendorf aus durch die Natur von Nuthe-Urstromtal. Und auch bei den anderen Wanderrouten lag die Teilnehmerzahl durchschnittlich bei mehr als 1000.

Die Wanderroute führt vorbei an einer alten Mühle zwischen Petkus und Merzdorf. Quelle: Elinor Wenke

Die 25. Auflage der MAZ-Osterwanderung startet am 2. April in Petkus und führt durch Wald und Flur bis knapp an Merzdorf heran und dann zurück nach Petkus (beides Ortsteile der Stadt Baruth). Start und Ziel ist am Sportzentrum Petkus in der Merzdorfer Straße 33 – direkt gegenüber dem Skatehotel.

Für die intensive Vorbereitung sucht sich die MAZ kompetente und ehrgeizige Partner. So hat die erfahrene Wanderleiterin Brita Hannemann aus Jüterbog gemeinsam mit Heike Wolf vom Team des Skatehotels schon die optimale Wanderroute ausgetüftelt. Sie führt über zehn Kilometer nur ganz sparsam über Asphalt und dann fast ausschließlich durch den Wald. Erholung an sauberer Luft und in idyllischer Natur ist also garantiert.

Rastplatz an der B 115 zwischen Petkus und Merzdorf. Quelle: Elinor Wenke

„Wir bieten vom Skatehotel aus jetzt den ersten Petkuser Familien-Wanderweg mit Karte an“, erklärt Heike Wolf, „es ist ein etwa sechs Kilometer langer Rundweg mit Erklärungen zur historischen Entwicklung des Ortes.“ Dieser diente als Grundlage für die MAZ-Wanderung und wurde von Brita Hannemann weiterentwickelt. Die 45-Jährige hatte bereits im vergangenen Jahr die Wanderroute rund um Schlenzer ausgesucht, wird aber in diesem Jahr zum ersten Mal die MAZ-Osterwanderung anführen.

Weil außer dem Wetter nichts dem Zufall überlassen werden soll, wurde der Wanderweg von einem Frauen-Power-Team bereits einmal komplett abgelaufen. Und das unter widrigsten Bedingungen – bei Kälte, Schnee, Regen, Wind und immerhin etwas Sonne. Und selbst die vierbeinigen Tester durften nicht fehlen. Skadi und Sammy, die beiden Hunde von Heike Wolf, signalisierten Begeisterung.

Ehrgeizige Route wurde noch mal abgespeckt

Tatsächlich wurde aber die ehrgeizige ursprüngliche Route von rund 14 Kilometern Länge auf zehn abgespeckt, damit auch MAZ-Leser, die keine passionierten Wanderer sind, die Strecke bequem bewältigen können. „Sie läuft sich sehr gut, mal durch lichten Wald, mal durch etwas dichteren“, befindet Brita Hannemann und gibt einen Experten-Tipp: „Man sollte sich Zeit lassen und mit zweieinhalb bis drei Stunden rechnen, um die Natur zu genießen.“ Für Gehbehinderte und Kinderwagen ist die Strecke allerdings nicht geeignet.

Es geht am Skatehotel vorbei kurz auf die Fläming-Skate und dann gleich in die Natur zum Wehrsdorfer Teich. „Vor 200 Jahren hat es dort mal ein winziges Dorf gegeben“, weiß der Petkuser Ortsvorsteher Helmut Werner, „heute ist davon nur noch der Teich zu sehen.“ Eine Pause wird am Rastplatz neben der B115 kurz vor Merzdorf eingelegt; dort werden die Merzdorfer einen Imbiss anbieten.

Baruths Bürgermeister Peter Ilk (r.) und Thomas Kreutzmann, Sachbearbeiter Tourismus. Quelle: Elinor Wenke

Weitere organisatorische, ordnungsrechtliche oder touristische Fragen werden in der Stadtverwaltung Baruth geklärt. Baruths Bürgermeister Peter Ilk (parteilos) freut sich über die öffentliche Aufmerksamkeit, die seinen Ortsteilen mit der MAZ-Osterwanderung zuteil wird. „Durch die langwierigen Bauarbeiten an der Bahnstrecke war Baruth anderthalb Jahre quasi abgehängt. Es wird Zeit, dass wieder mehr Leute in die Region kommen“, sagt er.

Um den Tourismus künftig besser zu vermarkten, gibt es in der Stadtverwaltung eine neue Stelle. Thomas Kreutzmann (52) wird sich als Sachbearbeiter Tourismus unter anderem um die optimale Nutzung des Schlosses, aber auch um die diesjährige MAZ-Osterwanderung kümmern. „Wir bemühen uns, die Ortsteile bestmöglich einzubeziehen“, versichert Kreutzmann. Außerdem wollen Schüler der Grundschule Baruth Plakate mit Informationen über den Fläming gestalten.

Erfahrungen mit MAZ-Osterwanderungen

Ganz unerfahren ist Bürgermeister Ilk mit den MAZ-Osterwanderungen nicht. Denn im Jahr 2009 ging es am Ostermontag von Baruth nach Paplitz und zurück über den Baruther Weinberg, mit 1000 Wanderern und dem damaligen Minister Günter Baaske (SPD) als prominentem Politiker. „Das war eine tolle Stimmung damals“, schwärmt Ilk noch heute.

Und auch die Petkuser werden sich an den Ostermontag 2002 erinnern. Damals ging es mit dem ehemaligen Ministerpräsidenten Manfred Stolpe (SPD) auf Schusters Rappen von Petkus nach Ließen.

Von Elinor Wenke

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