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30 500 Euro für Luckenwalder Vereine

Zuschuss für Ehrenamtler 30 500 Euro für Luckenwalder Vereine

Die Stadt Luckenwalder bezuschusst in diesem Jahr die Vorhaben von acht Vereinen, Verbänden und sozialen Organisationen mit insgesamt 30 500 Euro. Über die Verteilung der Mittel unter den Vereinen gingen die Meinungen im Sozialausschuss auseinander.

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Das Luckenwalder Rathaus

Quelle: Hartmut F. Reck

Luckenwalde. Die Stadt Luckenwalde gewährt in diesem Jahr acht gemeinnützigen Verbänden, Vereinen und sozialen Organisationen Zuwendungen im Gesamtwert von 30 500 Euro.

Nutznießer gemäß der städtischen Förderrichtlinie sind der Arbeitslosenservice für die Tafel, der Senioren- und Behindertenbeirat für die Begegnungsstätte „Haus Sonnenschein“, die Luba GmbH für den „Laden mit Herz“, der Ambulante Palliativ- und Hospizdienst und die Volkssolidarität für die Begegnungsstätte in der Drinkwitz-Straße.

Geld an Diakonie Teltow-Fläming und Ortsbeirat Frankenförde

Einen Zuschuss erhalten auch die Diakonie für den Bürger- und Kieztreff Burg, die Akademie 2. Lebenshälfte für die Kontaktstelle in Luckenwalde sowie der Ortsbeirat Frankenfelde für die Seniorenarbeit. Bei zwei Gegenstimmen stimmte der städtische Sozialausschuss dem Vorschlag der Verwaltung mit Änderungen zu. Die Stadtverordneten beschließen am 12. April darüber.

Ursprünglich waren von den Vereinen und Organisationen Förderanträge im Gesamtumfang von 39 320 Euro gestellt worden. Der städtische Haushalt sieht jährlich ein Budget von 30 000 Euro vor. Dank einer Zuwendung der Mittelbrandenburgische Sparkasse stehen diesmal 30 500 Euro zur Verfügung.

Diskussion über Höhe der Zuschüsse

Über die konkrete Verteilung gingen die Meinungen im Sozialausschuss allerdings etwas auseinander. Manfred Thier (Linke) schlug vor, den Zuschuss für den Arbeitslosenservice von 4000 Euro auf 4650 Euro zu erhöhen, die Zuwendung für den Ortsbeirat Frankenfelde von 350 Euro um 150 Euro zu kürzen. „Nach derzeitigem Stand wird jeder Frankenfelder Senior mit 17,50 Euro bezuschusst, im Senioren- und Behindertenbeirat aber zum Beispiel nur mit fünf bis sechs Euro“, begründete Thier.

Christoph Guhlke (CDU) lehnte dies ab. „Der Ortsbeirat Frankenfelde ist der kleinste Posten in der Förderliste, den sollten wir nicht noch kürzen“, sagte er, befürwortete aber eine Aufstockung für die Tafel. Guhlke beantragte zudem über die Zuwendung für die Luba gesondert abzustimmen, kam damit aber nicht durch. Die Mehrheit schloss sich Thiers Vorschlag an.

Von Elinor Wenke

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