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30 Liter Oster-Blut in Luckenwalde

Lebensretter 30 Liter Oster-Blut in Luckenwalde

Selbst am Sonnabend vor Ostern gingen die Luckenwalder treu zur Blutspende. 58 Freiwillige ließen sich beim DRK in der Neuen Parkstraße innerhalb von drei Stunden fast 30 Liter Blut abzapfen. Viele verbinden persönliche Erlebnisse mit ihrer Spende.

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Andrea Keilwitz (l.) und Schwester Martina Schulze.

Quelle: Elinor Wenke

Luckenwalde. Die Luckenwalder machen ihrem Ruf als blutspendefreudige Stadt alle Ehre. Selbst am Karstamstag meldeten sich innerhalb von drei Stunden 58 Blutspender beim DRK in der Neuen Parkstraße und ließen sich insgesamt fast 30 Liter Blut abzapfen.

Stammgäste unter den Spendern

Andrea Keilwitz aus Luckenwalde war wie immer mit ihrer Sportkumpanin Margot Schukies gekommen und ließ sich schon die 126. Blutspende abnehmen. Seit einem Oberschenkelhalsbruch spendet sie regelmäßig. „Ich kann mir meine Freizeit einteilen und es gibt so viele Menschen, die regelmäßig Blut brauchen, zum Beispiel die Krebspatienten“, sagte die 52-Jährige. Schwester Martina Schulze, Teamleiterin beim Blutspendedienst Potsdam, stöpselte alles fachgerecht an, gab ihrem Schützling noch einen Gummiball zum Pumpen in die Hand und schon füllte sich der Blutspendebeutel. Auch auf den anderen fünf Liegeplätzen war ständig Betrieb.

Der Bedarf an Blutkonserven ist groß

Martina Schulze machte der Osterdienst nichts aus. „Ich bin schon lange dabei, da weiß man, dass man auch zwischen den Festtagen ran muss“, sagte sie. Sie freute sich über die rege Resonanz. „Die ist auch wichtig, denn der Bedarf an Blutkonserven ist groß. Vier Tage ohne Frischblut kommen wir nicht aus“, erklärte Martina Schulze.

Rita und Gustav Link aus Scharfenbrück sind schon alte Hasen. Sie kann bereits auf 177 Blutspenden verweisen, er auf 88. „Ich hab’ mit 18 beim Studium angefangen“, berichtete Rita Link, „außerdem brauchte unser zweiter Sohn gleich nach der Geburt Blutkonserven. Da weiß man, wofür man spendet und geht mit ganz anderen Gefühlen hin.“ Als dann der große Sohn nach einem schweren Unfall große Mengen Spenderblut brauchte, begann auch Gustav Link mit der Blutspende. „Der Ostersonnabend kommt uns sehr gelegen“, sagte er, „denn an den Montags-Terminen sind wir meistens beim Schwimmtraining und haben nicht so viel Zeit.“

Ehrenamtliche Helferinnen vom DRK

Für Rudolf Mann aus Luckenwalde war es die zweite Spende, er hatte im vergangenen Jahr seine Premiere. „Anderen Menschen zu helfen, sehe ich als Bürgerpflicht“, steht für den 64-Jährigen fest. Der Sonnabend passte gut, denn montags ist er meist als Tai-Chi-Trainer beschäftigt. Gundula Striegel aus Luckenwalde huschte als Letzte gegen 12 Uhr noch ins DRK-Haus. „Ich will anderen Menschen helfen“, ist ihre Motivation. An der Anmeldung sorgten die ehrenamtlichen Helferinnen Edeltraud Pischel und Bettina Raczkiewicz vom DRK in Luckenwalde für einen reibungslosen Ablauf.

Von Elinor Wenke

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