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337.000€ für Sanierung der Dessauer Straße

Teures Pflaster in Luckenwalde 337.000€ für Sanierung der Dessauer Straße

Die Erneuerung des noch unsanierten Abschnittes der Dessauer Straße in Luckenwalde landete auf der Wunschliste zum Bürgerhaushalt auf Platz 7. Doch das Bauvorhaben würde die Stadt und die Anwohner mit 337 000 Euro teuer zu stehen kommen.

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Der unsanierte Teil der Dessauer Straße.

Quelle: Elinor Wenke

Luckenwalde. Die Dessauer Straße in Luckenwalde ist vor zehn Jahren im Zuge der Bahnhofsumfeld-Gestaltung saniert beziehungsweise neu gebaut worden. Bis auf eine Ausnahme: Der Abschnitt zwischen Brandenburger Straße und Neue Beelitzer Straße befindet sich nach wie vor in einem schlechten Zustand. Die Großpflastersteine auf der Fahrbahn zerbröseln, die Gehwege bestehen aus unebenem und teilweise löchrigem Mosaikpflaster.

Anwohner und Verkehrsteilnehmer wünschen sich seit langem eine Erneuerung. Im Bürgerhaushalt 2015 landete der Vorschlag auf Platz 7. Doch dessen Realisierung könnte teuer werden – auch für die Anwohner. In einer Informationsvorlage, die die Stadtverordneten in ihrer Sitzung jetzt zur Kenntnis nahmen, listet das städtische Straßenamt die erforderlichen Arbeiten und entsprechende Kostenschätzungen auf.

Die Straße wird in die Kategorie einer Haupterschließungsstraße eingestuft, denn der Abschnitt von der L 73 über die Brandenburger Straße bis zum Bahnhof gilt als wichtige Netzverbindung und wird derzeit nur aufgrund des schlechten Zustandes von vielen Verkehrsteilnehmern gemieden.

Der unsanierte Abschnitt der Dessauer Straße ist 200 Meter lang und hat eine Fahrbahnbreite von 8,20 Meter. Die Gehwege einschließlich der Baumscheiben sind drei Meter breit, sodass die Gesamtstraßenbreite bei 14,20 Metern liegt. Bei einer Sanierung soll der Straßenraum genauso wie der erneuerte Teil der Dessauer Straße gestaltet werden. Dort befinden sich unter anderem der Berliner Platz, die Park-and-Ride-Anlage und die Baustelle für die neue Feuerwache.

Da es in dem alten Abschnitt bisher nur eine ungenügende Regenentwässerung über Leitungen gibt, müsste ein neuer Regenwasserkanal verlegt werden. Für eine neue Beleuchtung wären fünf moderne Straßenlampen erforderlich. Ob die vorhandenen Wildbirnen erhalten werden könnten, müsse geprüft werden.

Die Investitionssumme für eine sogenannte grundhafte Erneuerung des Straßenabschnittes wird von der Verwaltung auf 337 000 Euro geschätzt. Abzüglich 50 Prozent für einen Regenwasserkanal bleiben Kosten von 312 000 Euro, die je zur Hälfte auf die Stadt und die Anlieger umgelegt würden. Pro Quadratmeter Grundstücksfläche ergäbe sich damit ein Beitragssatz von 13,58 Euro. Für Grundstücke, die an den Regenwasserkanal angeschlossen werden, würde ein Aufwandsersatz von 450 Euro pro Hausanschluss fällig. „Es gibt noch keine konkreten Pläne für das Bauvorhaben“, sagte Straßenamtsleiter Jürgen Schmeier der MAZ, „wir wollten zunächst darüber informieren, welche Kosten auf Stadt und Anwohner zukämen, weil der Straßenabschnitt außerhalb des Sanierungsgebietes liegt.“

Von Elinor Wenke

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