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Teltow-Fläming 4066 Arbeitslose in Teltow-Fläming
Lokales Teltow-Fläming 4066 Arbeitslose in Teltow-Fläming
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01:15 03.08.2018
Annett Sonnenburg vom Jobcenter Teltow-Fläming und Marko Naue von der Arbeitsagentur Luckenwalde freuen sich über die guten Zahlen. Quelle: Foto: Elinor Wenke
Luckenwalde

Annett Sonnenburg, Chefin des Jobcenters Teltow-Fläming, und der Geschäftsstellenleiter der Arbeitsagentur in Luckenwalde, Marko Naue, strahlen mit der Sonne um die Wette. Das Sommerhoch beschert auch dem regionalen Arbeitsmarkt stabile Zahlen und gute Aussichten. Die Arbeitslosenquote lag Ende Juli im Landkreis Teltow-Fläming bei 4,4 Prozent und damit nur wenig über dem Rekordtief vom Juni (4,3). Im Juli 2017 lag sie noch bei 5,4 Prozent.

„Ein bisschen Bewegung nach oben ist saisonal typisch für den Hochsommer“, sagt Marko Naue. „Und angesichts der geringen Schwankungen kann man schon von einem stabilen Ergebnis sprechen.“ 4066 Arbeitslose wurden in Teltow-Fläming registriert. Das sind 115 mehr als im Juni, aber 806 weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Beste Werte im Bereich Zossen

Arbeitslos meldeten sich vorrangig Kraftfahrer, Lager- und Transporthelfer nach befristeten Arbeitsverhältnissen sowie Verkaufs- und Büropersonal. Gleichzeitig konnten aber auch in diesen Branchen Arbeitnehmer einen Job finden. „Ein gutes Zeichen, es ist eben alles in Bewegung“, sagt Naue.

Die besten Werte werden nach wie vor im Bereich der Geschäftsstelle Zossen erreicht. 1968 Erwerbslose wurden dort gezählt, 50 mehr als im Juni und 433 weniger als im Vorjahr. Die Quote liegt bei 3,4 Prozent, im Juni lag sie bei 3,3.

Die Geschäftsstelle Luckenwalde meldet 2098 Menschen ohne Job. Das sind 65 mehr als im Juni und 373 weniger als 2017. Die Quote beträgt 6,1 Prozent (im Juni 5,9).

Mehr arbeitslose Jugendliche

„Unser Sorgenkind sind derzeit die Jugendlichen“, räumt Naue ein. Ihre Zahl ist gegenüber Juni um 57 auf 383 gestiegen. Laut Naue sind dies vornehmlich junge Leute, die jetzt ihre Lehre beendet haben und entweder nicht übernommen wurden oder eine neue Ausbildung ansteuern. „Ihnen wird jetzt die ganze Aufmerksamkeit der Jugendberufsagentur zuteil, um sie schnell wieder zu vermitteln“, versichert Naue.

Eine Botschaft richtet Annett Sonnenburg an Schulabgänger, die noch keine Lehrstelle haben: „Meldet euch bei der Jugendberufsagentur, wir finden für jeden den passenden Ausbildungsplatz“, sagt sie. Derzeit gibt es in Teltow-Fläming noch 544 freie Lehrstellen und 367 unversorgte Bewerber. Gesucht werden vor allem Lehrlinge in klassischen Handwerksberufen, die bei den Jugendlichen offenbar derzeit nicht gefragt sind. „Handwerk hat aber auch heute noch goldenen Boden, es lohnt sich“, sagt Annett Sonnenburg.

Sie und Marko Naue schauen zuversichtlich in den Herbst. „Der Arbeitsmarkt wird sich weiter beleben“, da ist sich Naue sicher.

Von Elinor Wenke

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