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Teltow-Fläming Landpartie entlang der Nuthe und Nieplitz
Lokales Teltow-Fläming Landpartie entlang der Nuthe und Nieplitz
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06:45 30.06.2014
In Dobbrikow gab die Johanniter-Hundestaffel am Wochenende bei der Aktion "48 Stunden Nuthe-Nieplitz" einen Einblick in ihre Arbeit. Quelle: Margit Hahn
Dobbrikow

Das Angebot bei der zweiten Auflage der Aktion „48 Stunden Nuthe-Nieplitz“ war so vielfältig, dass man beim besten Willen nicht alles erkunden konnte. Dafür reichten die zwei Tage am Wochenende einfach nicht aus. Die meisten Besucher der Landpartie hatten sich deshalb bereits vorher informiert und wussten genau, wohin es gehen sollte. Einige ließen sich auch einfach überraschen, wohin sie die Tour durch den Naturpark Nuthe-Nieplitz führte.

Wer nach Dobbrikow kam, konnte dort mit den Dorfbewohnern gemeinsam das 825-jährige Bestehen des Ortes feiern. Die Bewohner bewiesen sich als gute Gastgeber. Die Stände luden zum Kaufen, Staunen und Mitmachen ein. „Wir fanden es eine gute Idee, das Fest mit der 48 Stunden-Aktion zu verbinden“, sagte Nuthe-Urstromtals Bürgermeisterin Monika Nestler (Linke). Sie lobte das Engagement der Dobbrikower von denen einige bereits am Freitagabend bei der Festsitzung geehrt wurden.

Zu ihnen gehörte Frank Knospe. Er drehte mit vielen fleißigen Helfern einen Film über den Ort und seine Bewohner. Unter dem Motto „Ein Dorf zum Verlieben“ wird Dobbrikow früher und heute gezeigt. „Eigentlich wollten wir nur einige Bilder und Videos, doch dann wurde es immer mehr“, berichtet Frank Knospe.

Das Dobbrikower Schullandheim stellte ausgestopfte heimische Tiere aus, unter anderem eine Waldmaus und einem Marder. Am Stand des Anglervereins wurde gezeigt, wie Angelhaken gebunden werden und an welchem Dobbrikower See man die größten Fische fängt. „Wir sind einer der wenigen Vereine die keine Nachwuchssorgen hat. Wir haben 99 Mitglieder im Verein. 21 davon sind Kinder und Jugendliche“, berichtet der Vorsitzende Guido Schulze. Auch kulturell gab es in Dobbrikow viel zu erleben. Die Kreismusikschule, der Potsdamer Fanfarenzug und die Beelitzer Musikanten sorgten am Sonnabend für Unterhaltung. Großes Interesse fand das Amphibienfahrzeug der Luckenwalder Firma Iveco. Juniorchef Stephan Hampel hatte gut zu tun, um alle Fahrgäste zu chauffieren.

Auf ihrer Landpartie konnten Neugierige dem Holzkünstler Peter Hecht (l.) in Glau über die Schulter schauen. Quelle: Margit Hahn

Ein beliebter Anlaufpunkt war das Naturparkzentrum in Glau. Gleich mit dem ersten Bus strömten die Gäste herbei. Sie konnten dem Künstler Peter Hecht bei der Arbeit über die Schulter schauen. Allerdings verriet er nicht, was er aus dem dicken Eichenholzstamm entstehen ließ. „Lassen Sie sich überraschen und Ihrer Fantasie freien Lauf“, forderte der Ketziner die Besucher auf.

Karin Steinhäuser hat bereits im vorigen Jahr an der 48-Stunden-Aktion teilgenommen. Dieses Mal hatte sie sich den Termin rot im Kalender angekreuzt, denn sie wollte unbedingt an der Kräuterwanderung in Glau teilnehmen. „Mir gefällt es hier sehr“, sagte die Straußbergerin. Sie ließ sich von den Kräuterpädagogen die Pflanzen zeigen, die man für schmackhafte Speisen verwendet. Erst wurden auf der Wiese Spitzwegerich, Brennnessel und Co. gesammelt, anschließend wurde alles zu Kräuterbutter verarbeitet. „Schmeckt einfach fantastisch“, stellte Karin Steinhäuser fest.

Von Margrit Hahn

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