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60 zusätzliche Parkplätze im Zentrum

Altes Gaswerksgelände in Luckenwalde wird versiegelt und gestaltet 60 zusätzliche Parkplätze im Zentrum

Die Stadt will das „Gaswerksgelände Nord“ neben dem Bau der neuen Feuerwache attraktiver gestalten. Der belastete Boden soll versiegelt und darauf Parkplätze gebaut werden.

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Die Arbeiten zur neuen Feuerwache gehen planmäßig voran. Gestern wurde die erste Decke betoniert. Auch die künftigen Einfahrten für die Feuerwehr sind zu schon zu erkennen. Der Rohbau soll im Oktober fertig sein. Auf dem Gelände nördlich davon sollen Parkplätze entstehen.

Quelle: Margrit Hahn

Luckenwalde. Jetzt, da die neue Luckenwalder Feuerwache zwischen Dessauer und Bahnhofstraße für 5,8 Millionen Euro errichtet wird, soll auch das Umfeld attraktiver werden. Die Stadt will das ein Hektar große „Gaswerksgelände Nord“ zwischen Hermann-Henschel-Weg, Dessauer Straße und Brandenburger Straße neu gestalten. Ekkehard Buß vom Stadtplanungsamt stellte in der Sitzung der Stadtverordneten die neuesten Ideen vor.

Bereits 2006 war ein entsprechender Bebauungsplan veröffentlicht worden, der jetzt geändert werden soll. Der Bau der Feuerwache wurde nach Süden verlagert. Nun soll die nördliche Fläche gestaltet werden. „Die Altlastensituation auf dem Gelände schwankt zwischen moderat und schlimm“, erklärte Buß. Das Gelände galt wegen des früheren Gaswerksstandortes und der Nähe der Bahnanlagen als stark kontaminiert. Allein die für den Feuerwehrneubau notwendige Altlastensanierung sollte eine halbe Million Euro kosten. Wegen des unerwartet stark verseuchten Bodens stiegen die Kosten auf 816 000 Euro.

Der am stärksten belastete Bereich Richtung Dessauer Straße soll im Auftrag der Stadt „gedeckelt“ werden. „Das heißt, die Oberfläche wird vollständig versiegelt, damit keine Schadstoffe ins Grundwasser gelangen können“, erklärte Buß. Dort sollen rund 60 Parkplätze für die Feuerwehr, für Anwohner der Dessauer Straße, für Einzelhandelskunden und die Luckenwalder Tafel entstehen.

Die Backsteinmauer entlang der Dessauer Straße soll erhalten werden, ebenso wertvolle Bäume. Entlang des Bahndammes ist ein öffentlicher Fuß- und Radweg geplant, außerdem kann sich die Stadt auf dem Areal laut Buß eine solargespeiste Elektro-Tankstelle vorstellen. „Wir müssen nun zunächst Sicherungsmaßnahmen erarbeiten und die Stellplatz-Planung mit dem Park-and-Ride-Konzept am Bahnhof abgleichen“, kündigte Buß an. Dann werde ein B-Plan-Entwurf erarbeitet.

Sven Petke (CDU) regte an, zu den vorhandenen 170 Stellplätzen am Berliner Platz und den geplanten 60 am Gaswerksgelände noch so viel wie möglich weitere zu schaffen. „Wir werden das weiter ausloten“, sagte Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD), „aber der Bahnreisende will sein Auto so nah wie möglich am Bahnhof abstellen und nicht an der Brandenburger Straße.“

Von Elinor Wenke

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