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70 000 Besucher in den Freibädern der Region

Jüterbog 70 000 Besucher in den Freibädern der Region

Die späte Rückkehr des Sommers führt in den Freibädern von Jüterbog, Oehna, Dahme und Wahlsdorf zu einem späten, positiven Saisonabschluss. Das kleinste der vier Bäder konnte trotz des durchwachsenen Sommers ohne längere warme Phasen mit einer Neuerung seine Besucherzahl deutlich erhöhen.

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Sommer im Freibad Jüterbog.

Quelle: Iris Krüger

Jüterbog. In den vier Freibädern von Jüterbog, Oehna, Dahme und Wahlsdorf wurden in der Saison 2016 insgesamt 70 000 Besucher gezählt. Zum Vergleich: Im vorigen Jahr waren es etwa 85 000 Besucher. Das Ergebnis der Freibadsaison in der Region spiegelt das Wetter der vergangenen Monate wider. „Es war ein durchwachsener Sommer, der oft zwischen Sonne und Regen hin und her schwankte und kalte Nächte bot“, begründet Peter Losch vom Freibad Dahme die gesunkenen Besucherzahlen. Nun herrschen zwar 25 Grad, obwohl der Oktober fast heran ist, aber in den vergangenen Monaten gönnte die Sonne dem Fläming nur Ende August und dann bis weit in den September hinein eine längere warme Phase.

Jüterbog: 11 000 Baderatten weniger als 2015

Mit 31 000 Besuchern sind mit Abstand die meisten Gäste in das Jüterboger Freibad gekommen, rund 11 000 weniger als im Vorjahr. Wenn das Wetter stimmte, war die Auslastung dafür bestens: Bei 33 Grad Lufttemperatur kamen an einem einzigen Tag Ende Juni 1145 zahlende Gäste. Im Schnitt war jeder vierte davon ein Erwachsener. Die besucherstärkste Woche gab es mit der Rückkehr der Hitze zum Abschluss der Sommerferien Ende August – damals kamen mehr als 4500 Badegäste ins Freibad.

Oehna: Ein Fünftel weniger Badegäste

Ein ähnliches Bild auch in Oehna. „Die meisten Besucher haben wir am 28. August gezählt. 800 Gäste kamen an diesem Tag, an den sich sicher noch aufgrund des starken Sturms viele erinnern können“, sagt Andrea Schütze, Hauptamtsleiterin von Niedergörsdorf. Die Besucherzahl ist dort zwar insgesamt um ein Fünftel auf 15 000 Badegäste gesunken – doch die Kämmerei der Gemeinde hat nicht auf einen endlosen Sommer gesetzt, so dass die geplanten Einnahmen aus dem Freibad-Eintritt in Höhe von 26 000 Euro erreicht wurden. Die größte Baustelle im Oehnaer Freibad bleibt das Personal. Auch für die nächste Saison werden ein Schwimmmeister und ehrenamtliche Rettungsschwimmer gesucht.

Dahme: Besucherzahl auf Vorjahresniveau

Etwa auf dem Vorjahresniveau liegt die Statistik im Freibad Dahme. „Wir hatten etwa 17 300 Besucher, vielleicht 400 mehr als im letzten Jahr“, sagt Peter Losch. Mit zwei Nachtbade-Terminen hatte man Pech gehabt, weil es relativ kühl war. „Die letzten Wochen haben wir es noch hingebogen bekommen. Auch wenn der Sommer nicht so gut war, können wir jetzt zufrieden sein“, resümiert er.

Als technischer Angestellter denkt er jetzt bereits an das Winterhalbjahr. „Wir wollen die Umkleiden sanieren und den behindertengerechten Ausbau des Freibads fortführen“, sagt Losch. Wie umfangreich diese Maßnahmen werden, hängt aber noch von der Haushaltsplanung der Stadt ab.

Hintergrund

Vier Freibäder gibt es in der Region: in Jüterbog und Oehna sowie in Dahme und Wahlsdorf.

Außer zum Badespaß dienten die Freibäder auch zur Schwimmausbildung. So wurden in Oehna zehn Schwimmkurse und in Jüterbog fünf Schwimmkurse absolviert.

Ein Jubiläum feierte das Dahmer Freibad in diesem Jahr. Mit einem Schwimmbadfest wurde die Eröffnung vor 90 Jahren gefeiert.

Noch vor Eröffnung der neuen Saison im Frühjahr 2017 kann man in Jüterbog noch ein weiteres Mal baden: Am 1. Januar wird im dortigen Freibad traditionell das neue Jahr beim Eisbaden begrüßt.

Das einzige Freibad, das seine Besucherzahl in diesem Jahr deutlich steigern konnte, ist das kleinste der vier Bäder. In Wahlsdorf, wo 2015 noch 6200 Besucher kamen, wurden dieses Jahr über 7000 Besucher gezählt. Der Grund ist simpel: In Wahlsdorf wird seit dieser Saison das Becken beheizt. „25 Grad Wassertemperatur sind bei uns garantiert“, sagt Nico Richter vom Freibad.

Das warme Wasser führt allerdings an besonders heißen Tagen auch zu etwas weniger Erfrischung als gewohnt. „Die Gäste waren geteilter Meinung“, gibt Richter zu. Mit dem warmen Becken ist Wahlsdorf in diesem Jahr auch der Spitzenreiter beim Ausreizen des Saisonendes gewesen. Bis zum 20. September war das Bad geöffnet. Gerade die Schimmer haben die garantierte Wassertemperatur im Gegensatz zu den Badegästen noch in den letzten Tagen genutzt.

Von Peter Degener

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