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Teltow-Fläming 700.000 Gäste: Rekord in der Nackt-Therme
Lokales Teltow-Fläming 700.000 Gäste: Rekord in der Nackt-Therme
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00:17 27.01.2017
Die Ludwigsfelder Saunatherme an der Fichtestraße. Quelle: MAZ
Ludwigsfelde

Eine neue Schallmauer ist bei den Gästezahlen für die Saunatherme in Ludwigsfelde durchbrochen: Das Bad hatte 2016 „weit über 700.000 Besucher“, sagt auf MAZ-Nachfrage Gerd Bittermann. Er ist seit dem Tod von Kristall-Bäderchef Heinz Steinhart im Juli neuer Vorstandsvorsitzender der Aktiengesellschaft.

Viele Zweifel einst vor der Eröffnung

Das ist nicht nur erneut Besucherrekord knapp über dem Vorjahreswert, sondern die Gästezahl liegt wieder deutlich höher. Und das, obwohl die geplanten und schon mehrfach angekündigten Erweiterungen im Sportbereich des Bades noch gar nicht begonnen sind. Bei der Diskussion um den letztlich mehr als 21 Millinen Euro teuren Bau an der Fichtestraße hatte man um jährliche Besucherzahlen zwischen 200.000 und 400.000 diskutiert und gezweifelt, ob solche Gästeströme realistisch seien.

Alle Zweifler sind still. Bereits das erste Jahr bescherte dem Bad eine knappe halbe Million Besucher. Diese Zahl stieg seither kontinuierlich. Vor einem Jahr sprach die Chefetage der Kristall Bäder AG mit Sitz im bayerischen Stein von „knapp 700.000“ Besuchern. Diese Schallmauer ist nun auch Geschichte.

Bittermann sagte der MAZ: „Wir erfreuen uns stetig wachsender Zuwächse und haben für 2017 hinsichtlich der Attraktivierungen sowie zusätzlichen Maßnahmen in der Therme im Sommer und Herbst viel vor.“

Bürgermeister freut sich über Besucherrekord

Noch vor Ostern will die Bäder-Gruppe nach Bittermanns Worten ihre 13. Kristall-Therme im Kochel am See (Bayern) eröffnen. In Brandenburg ist Ludwigsfelde nach Bad Wilsnack die zweite Therme dieser Firmengruppe; die Stadt Werder/Havel streitet sich mit ihr juristisch um den Fortgang des Blüten-Thermen-Rohbaus.

Im Rathaus von Ludwigsfelde freut man sich über den Erfolg der Therme. Bürgermeister Andreas Igel (SPD) sagt: „Der Besucherrekord zeigt, dass die Therme als Publikumsmagnet für Ludwigsfelde und die Region wirkt und die erhoffte Strahlkraft tatsächlich eingetreten ist.“ Gegenwärtig sei man im Gespräch mit der Geschäftsführung, die Anziehungskraft des gemeinsamen Standorts weiter zu erhöhen. Igel erklärt: „Bei der Weiterentwicklung unseres Stadtzentrums wollen wir beispielsweise die Neue Mitte und die Therme durch attraktive Wege künftig besser verknüpfen.“

Von Jutta Abromeit

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