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Teltow-Fläming 720 Stunden freiwillige Arbeit geleistet
Lokales Teltow-Fläming 720 Stunden freiwillige Arbeit geleistet
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17:43 25.07.2013
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GROSS MACHNOW

Mehr als 200 Meter Naturhecken wurden angelegt, Ameisenhaufen geschützt und der Aussichtspunkt auf der Bergkuppe neu gestaltet. Die Pflegemaßnahmen auf den alten Weinbergterrassen erläuterte der 17-jährige Türke Can Karakas und wies dabei auch auf die Lebens-und Entwicklungsbedingungen für botanische Besonderheiten hin. Mit selbst gestalteten Schildern machen die Jugendlichen auf die am Südhang vorkommenden wärmeliebenden Insekten aufmerksam. "Der Groß Machnower Weinberg beherbergt unter anderem das drittälteste Naturschutzgebiet des Landes Brandenburg", erklärte Birgit Paul von der Unteren Naturschutzbehörde. "Es wurde bereits 1936 eingerichtet." In drei Wochen mit 720 Stunden freiwilliger Arbeit entstand ein Wanderweg bis hinauf zur Bergkuppe. Vorbei an märkischen Kiefern und knorrigen Eichen erreicht der Wanderer die Bergkuppe, wo sich die Landschaft bis weit ins Baruther Urstromtal öffnet. Am Donnerstag, bei der Präsentation des Ergebnisses ihrer Arbeit, strahlten die Jugendlichen. Der 17-jährige Türke Can Karakas sagte, man habe 15 Säcke Müll und Unrat an den Waldrändern eingesammelt. Peter Berberyan aus Armenien war das erste Mal in einem Camp dabei und sichtlich stolz. Die Zusammenarbeit mit so vielen unterschiedlichen jungen Menschen habe Spaß gemacht, meinte der 19-Jährige, der bei dieser Gelegenheit auch Berlin und Potsdam kennenlernte. Schließlich kam der Freizeitspaß nicht zu kurz. Das Camp wurde in Kooperation mit dem Verein Internationale Jugendgemeinschaftsdienste (IJGD) organisiert und vom Landschaftspflegeverein Mittelbrandenburg vor Ort koordiniert. Im Rahmen zahlreicher Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen fördert die Flughafengesellschaft das Workcamp im neunten Jahr. Die 20-jährige Alina Hoenen aus Deutschland, die in ihrem erstem Camp auf Island war, beim zweiten in Italien, sagte: "Die Arbeit war anstrengend, aber machbar. Trotz Sonne und Mücken."

Von Gudrun Ott

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