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73 Menschen aus Notlagen gerettet

Bilanz der Feuerwehr Luckenwalde 73 Menschen aus Notlagen gerettet

Die Freiwillige Feuerwehr Luckenwalde war im vergangenen Jahr mehr als 1700 Stunden im Einsatz. 326-mal wurden die Feuerwehrleute alarmiert und retteten dabei 73 Menschen aus Notlagen. Diese Bilanz zog die Feuerwehrspitze jüngst. Vorfreude herrscht außerdem unter den Floriansjüngern: Im Dezember soll ihre neue Feuerwache fertig sein.

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Im vorigen Jahr war Grundsteinlegung und Richtfest an der neuen Feuerwache. Im Dezember soll der Einzug erfolgen.

Quelle: Margrit Hahn

Luckenwalde. Leben retten, Brände bekämpfen, Unwettern trotzen, Gefahren abwenden – die Freiwillige Feuerwehr Luckenwalde fuhr im Jahr 2015 insgesamt 326 Einsätze. Das waren zwölf Einsätze mehr als im Jahr zuvor. Dabei waren die Kameraden über 1700 Stunden mit gekonnt umsichtigem Handeln und hartem körperlichen Einsatz in Aktion.

Für das beherzte Handeln zum Schutz der Bürger dankte Luckenwaldes Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide am Freitag den Kameraden bei der Jahreshauptversammlung. „Auch wenn 2015 ein Jahr frei von Naturkatastrophen war, so sind Sie dennoch oft genug im wahrsten Sinn des Wortes für uns alle durchs Feuer gegangen“, sagte sie, „die Kameraden der Feuerwehr sind diejenigen, die als erste unter Einsatz ihres Lebens auf das Grauen stoßen, Tote und Verletzte bergen, Brandausbreitung verhindern, Gefahren eindämmen und dann mit dem Erlebten fertig werden müssen.“ So retteten die Luckenwalder 17 Menschenleben aus Gefahrensituationen. Jedoch konnten sie fünf Personen nur noch tot bergen.

René Stephan, der stellvertretende Stadtbrandmeister, ließ während der Versammlung das Erlebte und Geleistete noch einmal Revue passieren. Die Luckenwalder Feuerwehr rückte 2015 zu 55 Bränden aus. Dabei stand die Waldbrandbekämpfung mit 19 Einsätzen vor allem in den Nachbargemeinden Jüterbog und Nuthe-Urstromtal im Vordergrund. Die Anzahl der Wohnungs- und Gebäudebrände in Luckenwalde, so René Stephan, sei mit zwei beziehungsweise neun gegenüber dem Jahr 2014 wesentlich geringer gewesen. Zur technischen Hilfeleistung wurden die Kameraden voriges Jahr 211-mal gerufen. Dabei erhöhte sich die Anzahl derjenigen, die aus Notlagen geborgen wurden, gegenüber dem Jahr zuvor um 13 auf 73 Personen. Auch im Bereich der Unwetterschäden ist eine Steigerung zu verzeichnen. Waren es 2014 nur sieben, musste die Wehr im vorigen Jahr zu insgesamt 31 solcher Einsätze ausrücken.

Zurückgeblickt wurde aber auch auf freudige Ereignisse. Neben den stimmungsvollen Feierlichkeiten zum 140-jährigen Bestehen waren das vor allem die Grundsteinlegung und das Richtfest für das lang ersehnte neue Domizil der Luckenwalder Wehr. „Der Übernahme der neuen Feuerwache im Dezember dieses Jahres fiebern wir alle entgegen“, sagte Jens Reichwehr. Der Stadtbrandmeister konnte in seinem Ausblick auf die Ereignisse im neuen Jahr zudem verkünden, dass mit der Übernahme der Wache in der Dessauer Straße auch ein neues Großtanklöschfahrzeug in Aussicht gestellt wurde.

Von Matthias Butsch

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