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A10 nach Lkw-Unfällen stundenlang gesperrt

Ludwigsfelde A10 nach Lkw-Unfällen stundenlang gesperrt

Nach einem Lkw-Unfall musste die A10, der südliche Berliner Ring in Richtung Potsdam, am Mittwochabend zwischen Rangsdorf und Genshagen gesperrt werden. Im Rückstau ereignete sich ein zweiter Unfall – wieder krachte ein Lkw auf einen anderen. Ein weiterer Brummifahrer war mit 2,33 Promille am Lenkrad eingeschlafen. Erst gegen Mitternacht wurde die Fahrbahn wieder freigegeben.

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Der zerstörte Lkw

Quelle: Stähle

Ludwigsfelde. Zwei Schwerverletzte, ein Lkw-Fahrer unter Schock, mehrere hunderttausend Euro Schaden, lange Staus und eine mehrstündige Sperrung der A10 in Richtung Potsdam – das ist die Bilanz von zwei schweren Lkw-Unfällen auf dem südlichen Berliner Ring am Mittwochnachmittag und -abend.

Lkw aus Litauen rast ungebremst gegen Sattelzug aus Ungarn

Begonnen hatten die Probleme gegen 15.15 Uhr, als auf der Fahrbahn in Richtung Magdeburg zwischen der Abfahrt Ludwigsfelde-West und dem Dreieck Nuthetal ein litauischer Lkw fast ungebremst auf einen ungarischen Sattelzug mit österreichischem Auflieger auffuhr, der wegen des Staus vor der Baustelle hatte anhalten müssen. Die Wucht des Aufpralls schob den ungarischen Sattelzug noch auf einen weiteren litauischen Lkw, der vor ihm stand. Der Unfallverursacher wurde in seinem stark deformierten Fahrerhaus eingeklemmt und schwer verletzt, die Feuerwehr musste ihn mit Spezialtechnik befreien. Auch der 23-jährige Fahrer des ungarischen Lastwagens wurde verletzt, allerdings nicht ganz so schwer. Beide kamen in ein Potsdamer Krankenhaus, zur Klärung der Identität des Litauers musste die Botschaft des Landes eingeschaltet werden. Der Fahrer des dritten Lkw blieb unverletzt.

Die Autobahn in Richtung Magdeburg wurde während der Rettungsarbeiten für vier Stunden gesperrt, der Verkehr staute sich auf zwölf Kilometer zurück, die Autos wurden in Ludwigsfelde-West abgeleitet. Der Schaden wird auf 205 000 Euro geschätzt.

Im Rückstau: Sattelzug aus Polen rammt Lkw aus Niederlande

Im Rückstau krachte es dann noch einmal. Gegen 19.40 Uhr fuhr zwischen Rangsdorf und Genshagen ein polnischer Iveco-Sattelzug mit hoher Geschwindigkeit auf einen niederländischen Autotransporter mit Anhänger auf. Durch die Kollision wurde der polnische Lkw nach links über die Fahrbahn geschoben und blockierte die Autobahn.

Der 53-jährige polnische Fahrer des aufgefahrenen Iveco erlitt einen Schock und musste von Rettungskräften aus seinem deformierten Führerhaus befreit werden. Der Fahrer des niederländischen Lkw (63) blieb unverletzt. Einige Autos auf seinem Autotransporter wurden beschädigt, aus dem Unfall-Lkw liefen außerdem größere Mengen Diesel aus. Sie mussten von der Feuerwehr und der Autobahnmeisterei beseitigt werden. Die Autobahn in Richtung Dreieck Nuthetal blieb bis 23.30 Uhr gesperrt. Der Schaden beträgt mehr als 100 000 Euro.

Weiterer Brummifahrer schläft ein – 2,33 Promille

Gegen 19.30 Uhr entdeckten Autofahrer dann noch im Stau zwischen Rangsdorf und Genshagen einen 7,5-Tonner, dessen Fahrer nicht weiterfuhr, sondern mit dem Kopf auf dem Lenkrad lag. Die herbeigerufene Polizei stellte dann fest, dass er 2,33 Promille Alkohol im Blut hatte.

Von Carsten Schäfer

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