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173-Tonnen-Koloss schwebt über Brandenburg

Antonov landet in Holzdorf 173-Tonnen-Koloss schwebt über Brandenburg

Die Antonov 124 ist eine der erfolgreichsten Militärtransportmaschinen. Am Mittwoch ist der Koloss auf dem Fliegerhorst in Holzdorf bei Jüterbog gelandet. An Bord: ein Hubschrauber und mehrere Container. Die spektakuläre Landung hat nicht nur die Militärs begeistert.

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Die Antonov 124 in Holzdorf.

Quelle: Foto: Sven Gückel

Holzdorf. Leichter Wind, ein regenfreier Himmel und eine durchorganisierte Planung boten am Mittwoch den perfekten Rahmen für die erste Landung einer Militärmaschine Antonov 124 auf dem Fliegerhorst Holzdorf. Nach Ansicht der Militärs eine gelungene Mission, die man jederzeit wiederholen könnte. Der Flugplatz in Holzdorf befindet sich an der Landesgrenze von Brandenburg und Sachsen-Anhalt, etwa 30 Kilometer südlich von Jüterbog (Teltow-Fläming).

Die Maschine landete am Mittwoch auf dem Fliegerhorst

Die Maschine landete am Mittwoch auf dem Fliegerhorst.

Quelle: Sven Gückel

Leises Brummen im Wolkenzelt kündigte die Maschine an. Wenige Augenblicke später zeichnete sich die Silhouette des 173 Tonnen schweren Fliegers ab, der mittags aus Richtung Osten kommend auf dem Fliegerhorst Holzdorf zur Landung ansetzte.

Seit mehreren Jahren schon habe man sich um ein solches Vorhaben bemüht, sagte Oberstleutnant Stefan Demps, Kommodore des Hubschraubergeschwaders 64 (HSG 64), zu dem der Fliegerhorst Holzdorf gehört. „Ich bin froh, dass uns diese Möglichkeit nun gegeben wurde”, sagte er. Konnten das HSG 64 und der Fliegerhorst Holzdorf doch damit beweisen, zu welchen Leistungen man fähig ist.

An Bord der Maschine war unter anderem ein Hubschrauber

An Bord der Maschine war unter anderem ein Hubschrauber

Quelle: Sven Gückel

An Bord des Riesenfrachters, der eine Länge von 69 Metern, eine Spannweite von 73 Metern und eine Höhe von 20 Metern aufweist, befanden sich ein Hubschrauber des Typs CH 53 und diverse Container.

Der Helikopter war eine von drei Bundeswehrmaschinen, die bis vor wenigen Tagen in den USA an einer internationalen Personenrettungsübung teilnahmen. Kaum ein anderer militärischer Fliegerhorst bietet so optimale Start- und Landebedingungen wie Holzdorf. Die Bahn ist 3000 Meter lang und ermöglicht damit auch das Starten und Landen großer Tragflächenmaschinen.

Den Start der Maschine verfolgten am Mittwoch auch zahlreiche Schaulustige. Sie hatten sich in der Nähe des Flugplatzes mit Kameras postiert und beobachteten, wie der Koloss abhob.

Von Sven Gückel

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