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Teltow-Fläming ASB übernimmt altes Schulhaus in Erbbaupacht
Lokales Teltow-Fläming ASB übernimmt altes Schulhaus in Erbbaupacht
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14:25 28.06.2016
Das alte Schulhaus ist wieder ansehnlich geworden. Quelle: Victoria Barnack
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Schlenzer

Das alte Schulgebäude im beschaulichen Schlenzer hat einen neuen Hausherrn. Nach rund zehnjährigem Dasein als Mieter übernahm der Ortsverband Dahme-Luckau des Arbeitersamariterbundes (ASB) das Gebäude nun von der Gemeinde in Erbbaupacht. Vor wenigen Wochen stimmten die Mitglieder der Gemeindevertretung Niederer Fläming dem Antrag des ASB zu.

Erbaurecht-Vertrag über 99 Jahre

Seit 2012 war dieser mehrfach Thema, ohne jedoch zum Beschluss zu führen. Der nun für die kommenden 99 Jahre abgeschlossene Vertrag gilt seit 1. Juni und enthält Klauseln, zu welchen Bedingungen das Objekt am Ende der Erbbaupachtzeit übernommen oder aber zurückgeführt werden kann.

Die Vorteile des Vertrages liegen auf beiden Seiten und gelten deshalb als sogenannte Win-Win-Situation. Wegen des gegenüber einer Miete weit niedrigeren Erbbauzinses verliert die Gemeinde zwar eine Einnahmequelle, entledigt sich andererseits der Kosten zur Instandhaltung des Gebäudes und der Sicherung des Grundstückes.

Planungssicherheit und Investitionsmöglichkeiten

Der ASB als Vertragspartner bekommt Planungssicherheit für notwendige oder beabsichtigte Investitionen und steht im Gegenzug für alle Pflichten wie ein normaler Grundstückseigentümer in der Verantwortung.

Lange vergessen sind Aufschrei in der Bevölkerung und der Streit in der Gemeindevertretung, als der ASB vor etwa zehn Jahren Mieter des heruntergekommenen Schulhauses wurde. Denn trotz des schlechten baulichen Zustandes hatten der Schlenzeraner Jugendklub und der Kleintierzüchterverein hier ihr Domizil.

ASB rettete ortsbildprägendes Gebäude

Doch der Gemeinde fehlte damals das Geld, um das Gebäude zu sanieren. Die unhaltbaren baulichen und hygienischen Zustände sorgten jedoch für Handlungsbedarf. Das Angebot des ASB, das Gebäude zu sanieren und eine Wohnstätte für männliche Jugendliche zu etablieren, war in dieser Situation ein Glücksfall, um das ortsbildprägende Gebäude zu erhalten.

Die Integration der Kinder und Jugendlichen lobt Ortsvorsteher Reinhard Siebert als vorbildlich. „Die Jungs sind freundlich und hilfsbereit und nehmen auch Anteil an dörflichen Veranstaltungen. Schlechte Erfahrungen, wie anfangs befürchtet, hat in Schlenzer niemand gemacht.“

Von Uwe Klemens

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