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Teltow-Fläming Ab heute neue Biersorte auf dem Markt
Lokales Teltow-Fläming Ab heute neue Biersorte auf dem Markt
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19:26 24.06.2016
Braumeister Maximilian Schwab (25 Jahre alt) liefert am Samstag die ersten 1000 Liter der selbst gebrauten Marke "Großbeerener Molle" aus; sein Ziel und seine Marke ist die Stellwerk-Brauerei Grobßeeren Quelle: privat
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Großbeeren

Für den 25 Jahre alten Braumeister Maximilian Schwab ist der heutige Sonnabend ein denkwürdiger Tag: Er liefert seine allerersten 1000 Liter der selbst gebrauten Marke „Großbeerener Molle“ aus. Und es gibt es dieses Bier nach Pilsener Brauart nicht nur per Online-Bestellung, sondern ab Montag auch im örtlichen Getränkemarkt.

Bier noch in Bayern gebraut

Nur kommt dieses Bier nicht, wie Schwab geplant hatte, aus der Brauerei Stellwerk Großbeeren, sondern vorerst aus Bayern. Dort musste sich Schwab in einer Brauerei anstellen lassen, bis seine eigene Brauerei alle baulichen und bürokratischen Hürden hinter sich hat. Noch immer ist der Bauantrag nicht eingereicht.

Doch Maximilian Schwab hat schon mal sein Bier. „Es ist ein kaum herbes, aber dafür um so süffigeres, naturtrübes Pils“, wie der TU-Berlin-Absolvent es beschreibt.

Facebook-Einträge bestimmten die Geschmacksrichtung

Eigentlich hatte er eine andere Geschmacksrichtung brauen wollen, erzählt er; ein filtriertes Bier sollte es werden. „Aber nach den Facebook-Einträgen auf der Internetseite Stellwerk-Brauerei wusste ich,dass die meisten ein unfiltriertes Bier haben wollten.“ Also filterte er es nicht. „Trotzdem ist es sonnengelb und ziemlich klar geworden“, erzählt der junge Mann. Der Alkohol-Gehalt des Selbstgebrauten: fünf Volumenprozent.

Abfüllautomat kam nicht pünktlich

Wäre alles glatt gegangen, käme dieses „kühle Blonde“ schon aus der Großbeerener Brauerei. Stellwerk, Kessel und Maischpfanne hatte er wie berichtet Anfang Dezember durchs Dach hieven lassen. Doch es lief nicht alles glatt. Für Schwab ging gelinde gesagt vor den Baum, was vor den Baum gehen konnte. Nicht nur, dass er beim Grundstückskauf übers Ohr gehauen wurde  – für das alte Stellwerk an den Gleisen der Anhalter Bahn und im Straßenwirrwarr des Knotens GVZ Süd gab es plötzlich keinen Strom und kein Wasser mehr, die Bahn hatte beim Verlassen alles gekappt. Schwab musste den Architekten wechseln und mit dem Wasserverband verhandeln. „Jetzt ist alles klar, es wird ein Brunnen gebohrt, die Wasseraufbereitung ist auch kein Problem, und bis in ein paar Jahren ein Abwasserkanal am Stellwerk vorbei gelegt wird, müssen wir unsere Abwässer über eine Grube entsorgen.“ Verkehrstechnisch geht es nun um die Zufahrt an dieser neuralgischen Stelle, wenigstens ein Transporter muss aufs Grundstück passen. Dann die Flaschen mit der Firmenprägung im Glas: Eine tschechische Glashütte sollte sie liefern, doch Tage vorm Liefertermin sprang sie ab. „Zum Glück hab’ ich auf die Schnelle eine zuverlässigere Glashütte in Bayern gefunden“, erzählt Schwab. Dann kamen die Etiketten zu spät, als sie da waren, fiel die Etikettiermaschine aus. Der Abfüllautomat war nicht pünktlich da, Schwab musste sich über Nacht eine Handabfüllanlage besorgen.

Doch der Braumeister strahlt: Jetzt gibt es sein Bier, alles von Hand abgefüllt, von Hand etikettiert, in einem 12er Holzkasten mit 0,5-Liter-Flaschen.

Von Jutta Abromeit

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