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Teltow-Fläming Abgefahrene DDR-Rallye begeistert Zossen
Lokales Teltow-Fläming Abgefahrene DDR-Rallye begeistert Zossen
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00:27 07.10.2015
Mit einem 1956 gebauten russischen Militär-Beiwagengespann „K 750“ gingen die Rangsdorfer Wolfgang und Luise Damitz an den Start.
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Zossen

 Kurzweilig, lustig, super! Das war die erste Zossener DDR-Rallye am 3. Oktober. „Ohne die vielen Helfer in den Ortsteilen hätte das alles nicht so gut funktioniert“, gab Bürgermeisterin Michaela Schreiber (Plan B) den Beifall aller Teilnehmer weiter, bevor sie am Samstag auf der Bühne am Rathaus die besten Fahrer ehrte.

„Tolle Rallye! Die könnte zur Tradition werden“, so Lada-Fahrer Martin Anders von der Michendorfer „PGH Eisenauto“. Die Freundesclique habe es sich auf die Fahnen geschrieben, der Jugend von heute zu zeigen, wie man im Osten Auto gefahren ist. „Ohne elektrischen Kikifax und den ganzen anderen Schnickschnack.“

Für den 3. Oktober hatte die Stadt Zossen zur Open-Air-Party auf den Marktplatz eingeladen. Ein Höhepunkt war die „DDR-Rallye“. Rund 60 Fahrzeuge aus realsozialistischen Zeiten rollten durch alle neun Ortsteile. Hier Impressionen von der Strecke und vom Fest.

 Martin Anders war einer der rund 60  Fahrer, die auf die selbst zu wählende Strecke gingen. Start und Ziel war am Marktplatz. Innerhalb von drei Stunden mussten möglichst viele der in neun Ortsteilen aufgebauten Stationen angefahren werden, um bei lustigen Aufgaben Punkte zu sammeln.

Ein DDR-Abschnittsbevollmächtigter mit schwarz-weißem Signalstab stoppte jeden Fahrer auf der Wiese am Strandbad Kallinchen. Dort waren fünf Kegel zu umkurven. „Die ABV-Uniform ist aus dem Fundus in Adlershof“, so Ortswehrführer Thomas Dreßler.

Vor der Nunsdorfer Feuerwehrwache sollte jeder Starter fünf mit Wasser gefüllte Luftballons mit dem rechten Vorderrad seines Gefährtes zum Platzen bringen. An der Schünower Bushaltestelle betreuten die als Dorfweiber kostümierten Bärbel Buge und Daniela Buge die Darts-Pfeilwurf-Station. Der Umfang einer alten Eiche war am Schöneicher Dorfanger zu schätzen. Punktrichter waren die Treckerfans Matthias Wilke und Sven Diebert von der „Brockenhexen-Gemeinschaft“. Wilke schenkte jedem Fahrer einen Beutel mit selbst geernteten Kartoffeln der Sorte „Rote Laura“.

Stopp! hieß es vor dem schwarz-rot-goldenen Schlagbaum am Wünsdorfer Bürgerhaus. Hier kontrollierte „Wachoffizier“ Willi Voss jeden Fahrer, bevor er passieren durfte und fünf Wünsdorfer Objekte auf historischen Fotos ihren Standorten zuordnen musste. Gutes Augenmaß war in Horstfelde gefragt. Wer sein Fahrzeug genau zwei Meter vor einem Stoppschild anhielt, bekam von Michael Kurzawa und Bernd Rathmann die Höchstpunktzahl.

Fünf Wurf hatte jeder auf der Kegelbahn im Dabendorfer „Keglerheim“. Am Glienicker Dorfanger war eine 100 Meter lange Strecke mit Tempo 10 zu bewältigen. In Zesch am See durfte man seinen Eier-Balancierlöffel erst nach einer zehn  Meter kurzen Fahrt an Robin Lewinsohn, Janin Jucknies oder Dirk Trautmann vom Verein „Am Mühlenfließ“ abgeben.

Rallye-Punktsieger in der Kategorie „Pkw“ wurde Burghard Fried (Dabendorf) vor Mathias Kristen ( Ludwigsfelde) und Heiko Thiel (Zossen). Bei den motorisierten Zweirädern gewann Thomas Schopan (Schöneiche) vor Michael Kock (Mellensee) und Ike Blauhuth (Ludwigsfelde). Die drei besten Trecker-Fahrer sind Hans Kabsch, Gerhard Thiele und Erik Laube (alle Nächst Neuendorf).

Von Frank Pechhold

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