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Abgeordnete begrüßen individuelle Lärmentgelte

Dahmeland-Fläming Abgeordnete begrüßen individuelle Lärmentgelte

Die SPD-Landtagsabgeordneten Helmut Barthel und Tina Fischer begrüßen die geplanten Änderungen bei der Berechnung der Landegebühren für Flugzeuge in Schönefeld und Tegel. Künftig soll der Lärm jeder Maschine einzeln gemessen und danach die Gebühr bestimmt werden.

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Individuelle Gebühren sollen für den Einsatz leiserer Flugzeuge in Schönefeld sorgen.

Quelle: foto: dpa

Großbeeren/Schönefeld. Die SPD-Landtagsabgeordneten aus dem Flughafenumfeld, Helmut Barthel aus Großbeeren und Tina Fischer aus Zeuthen, begrüßen ausdrücklich die Absicht der Flughafengesellschaft (FBB), individuelle Lärmentgelte einzuführen. Damit würden künftig in Schönefeld mehr leise Maschinen starten und landen, die MAZ hatte am Donnerstag darüber berichtet. Es sei schon lange ihre Forderung wie die Forderung der zahlreichen Initiativen vor Ort, endlich etwas im Bereich des aktiven Lärmschutzes zu tun, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung von Barthel und Fischer vom Freitag. „Die Einnahmen sollten in einen Sonderfonds einfließen, um Härtefälle in Sachen Lärmschutz jenseits der Regelwerke ausgleichen zu können“, so die beiden SPD-Politiker. „ Das Leben spielt sich nicht nur im Kleingedruckten ab.“

Landegebühren nach individuellem Lärm geplant

Die Flughafengesellschaft hatte angekündigt, künftig den Lärm bei jeder einzelnen Maschine messen und danach die Start- und Landegebühren abrechnen zu wollen. Bisher sind die Gebühren zwar auch schon nach den Lärmemissionen gestaffelt, diese werden aber nur nach Durchschnittswerten der Flugzeugtypen festgelegt. Die individuelle Abrechnung soll die Fluggesellschaften nicht nur dazu bringen, leisere Maschinen einzusetzen sondern auch lärmschonende Abflugverfahren zu nutzen. In den vergangenen Jahren habe der Lärm wieder zugenommen, weil die Flugzeuge langsamer steigen, um die Triebwerke zu schonen und Sprit zu sparen. Dem will die Flughafengesellschaft entgegenwirken, um die Anwohner sowohl in Schönefeld wie in Tegel zu schonen.

Von Carsten Schäfer

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