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Teltow-Fläming Abiturklassen auch am OSZ Ludwigsfelde
Lokales Teltow-Fläming Abiturklassen auch am OSZ Ludwigsfelde
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06:00 26.01.2016
Das Oberstufenzentrum in Ludwigsfelde. Quelle: Foto: Mike Jentsch
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Luckenwalde

Ab dem kommenden Schuljahr soll auch am Oberstufenzentrum (OSZ) Ludwigsfelde eine gymnasiale Oberstufe eingerichtet werden. Diese Pläne stellte die Kreisverwaltung dem Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport auf dessen jüngster Sitzung in Luckenwalde vor. Bisher gab es nur am OSZ-Standort Luckenwalde das Angebot, am dortigen beruflichen Gymnasium ein Abitur nach 13 Schuljahren abzulegen. Diese Möglichkeit gibt es im Landkreis Teltow-Fläming sonst nur noch an der Gesamtschule in Zossen-Dabendorf.

Doch dort herrscht Platznot. Zwei Klassenräume mussten aufgrund baulicher Mängel gesperrt werden. Außerdem geht es mit dem Neubau der Gesamtschule nicht weiter. Deshalb hat die Zossener Bürgermeisterin die bisherige Vierzügigkeit im Ü-11-Verfahren, also dem Übergangsverfahren von der 10. auf die 11. Klasse, auf künftig zunächst nur noch drei Parallelklassen verringert. Somit könnten in Dabendorf gerade mal 90 Schüler beim nächsten Ü-11-Verfahren aufgenommen werden, und das bei 165 Anmeldungen im vergangenen Jahr.

Denn auch die Schülerzahlen sind vor allem im Norden des Landkreises deutlich gewachsen, hauptsächlich aufgrund der vielen Zuzüge. Hinzu kommt jährlich eine ganze Reihe von Gymnasiasten, die nach der 10. Klasse auf das OSZ wechseln, um für das Abitur ein Jahr mehr Zeit zu haben, weil sie sich dem Leistungsdruck am Gymnasium nicht gewachsen fühlen.

So will der Kreis den Druck auf die gymnasiale Oberstufe durch die Einrichtung weiterer Abiturklassen an seinen beiden OSZ-Standorten etwas mindern. Der Verdacht, dass damit zugleich der Gesamtschule Dabendorf, dem ewigen Zankapfel zwischen dem Kreis Teltow-Fläming und der Stadt Zossen, das Wasser abgegraben werden soll, scheint unbegründet zu sein. „Wir wissen nicht, wann und wie es in Dabendorf weitergeht“, sagte Schuldezernent Kars-ten Dornquast, „wir müssen die Schüler aber jetzt versorgen und können nicht drei, vier Jahre warten.“

„Die Zahlen zeigen, dass wir einfach mehr Angebote im Norden brauchen“, sagte Landrätin Kornelia Wehlan (Linke). „Wenn wir aber mindestens zwei neue Klassen bilden, greifen wir ja in die Schulentwicklungsplanung ein“, gab Carola Hartfelder (CDU) zu bedenken. Sie möchte nicht, „dass dadurch die Oberstufen unserer Gymnasien ins Schlingern kommen“. Das sei nicht zu befürchten, betonte Matthias Fröhlich vom Schulverwaltungsamt. Allein die vielen Schüler, die bisher zu weiterführenden Schulen außerhalb des Landkreises pendeln, weil diese vom Norden des Kreises leichter zu erreichen sind als beispielsweise das OSZ in Luckenwalde, würden doch zeigen, wie notwendig zusätzliche Oberstufenklassen sind und dass die anderen gymnasialen Oberstufen im Kreis ungefährdet bleiben. Und selbst die Gesamtschule Dabendorf könne ohnehin nicht alle Wünsche erfüllen.

Damit wurde ein weiteres Argument für die Einrichtung einer gymnasialen Oberstufe am OSZ in Ludwigsfelde angesprochen: Durch das Auspendeln vieler Schüler aus dem Norden des Kreises Teltow-Fläming nach Potsdam, Potsdam-Mittelmark, Dahme-Spreewald und Berlin muss der Kreis für sie die Schulkosten begleichen. Das kann er sich dann zum Teil sparen.

Von Hartmut F. Reck

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