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Abschied mit Fahrradcorso

Abitur 2016 in Ludwigsfelde Abschied mit Fahrradcorso

Mit einem Fahrradcorso und einem langen Programm an der Schule haben die Abiturienten des Ludwigsfelder Marie-Curie-Gymnasiums am Mittwoch ihren letzten Schultag gefeiert. Sie sind glücklich, dass die Schulzeit vorbei ist, aber auch ein wenig traurig, dass die gemeinsame Zeit vorbei ist.

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In einem Fahrradcorso fuhren die Abiturienten des Marie-Curie-Gymnasiums durch Ludwigsfelde.

Quelle: Gudrun Ott

Ludwigsfelde. Der Mittwoch begann in Ludwigsfelde mit einem bunten lauten Fahrradcorso quer durch die Stadt. 77 Jugendliche taten kund, dass ihr Abschied vom Gymnasium gekommen und der letzte reguläre Schultag angebrochen ist. An der Potsdamer Straße blieben viele Ludwigsfelder stehen, winkten, lachten und erinnerten sich vielleicht an ihre eigene Schulzeit.

Der fröhliche Pulk sammelte sich auf dem Hof des Gymnasiums, wo jeder versuchte noch ein bisschen lauter zu sein als sein Nachbar. Lärm vertreibt angeblich böse Geister und so trillerte und tutete man, um die Geister mit ihren traurig machenden Gedanken nicht so tief vordringen zu lassen. „Wir werden unsere Prüfungen machen und nie wieder alle beieinander sein“, sagte ein blondbezopftes Mädchen und zertrat einen Luftballon. Weil diesmal alle zu guten Streichen aufgelegt waren, gab es für die anderen Jahrgangsstufen Muffins. Selbstgebacken. Zirka 400 Stück. Die wurden schnurstracks in den Klassen verteilt.

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Mit einem Fahrradcorso durch die Stadt und einer anschließenden Party an der Schule feierten die Abiturienten in Ludwigsfelde ihren letzten Schultag

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Die Tutoren Ursula Biesecke, Catrin Stiller, Trojan Diana und Schulleiter Volker Freitag überreichten ihre Abschlussbewertungen, dann ging der lustbetonte Teil des Tages weiter. Das Motto: „Abi Potter, wir verlassen die Kammer des Schreckens“, wurde frei nach Harry Potter umgesetzt. „Ich bin seit der 5. Klasse am Marie-Curie- Gymnasium und habe mir beinahe vom ersten Tag an gewünscht, das Programm für die Abschlussfeier schreiben zu können“, sagte Anne-Marie Schlenzka. Dass die drei Monate Schreiben ihr dann nicht wie Arbeit vorkamen, erzählte sie noch. „Es hat einfach Spaß gemacht, auch die Organisation, die Proben, für die wir fasst ein halbes Jahr gebraucht haben.“

Lehrer schufen Voraussetzungen für den Erfolg

Felix Große, Freund von Anne-Marie, sah den Tag mit gemischten Gefühlen, schließlich endet ein Lebensabschnitt. „Eine gesicherte und schöne Zukunft“, war sein Wunsch, mit dem er seinen Luftballon in den Himmel steigen ließ. My Linh Truong, die Medizin studieren will, schickte in ihrem Luftballon den Wunsch mit: „Alle meine Freunde sollen glücklich werden.“ Die Voraussetzungen für Glück und Erfolg seien gegeben, da die Lehrer mit ihrem Engagement die Grundlage dafür geschaffen hätten, sagten die Abiturienten. Eileen Köppke, eine vielleicht angehende Braumeisterin, meinte: „Hier konnte man sich gut aufs Studium vorbereiten.“ Bärbel Hoppe, Mathematik- und Physik lehrerin. und seit über 15 Jahren Oberstufenkoordinatorin, wünschte allen das Beste. „Wir wollen, dass sie erfolgreich sind.“

Getanzt wurde unter anderem zu Titeln wie „Er hat ein knallrotes Gummiboot“, Hey, Magdalena“ und „Hey, Pippi Langstrumpf“. Und es wurde gerockt, dass das Schulhaus wackelte. Da zückten Eltern und Freunde unter den Zuschauern die Fotoapparate.

Mit einem überlangen, wunderbaren Programm verabschiedete sich der Abiturjahrgang 2016. Traurig und erleichtert zugleich waren Pia Leopold, Clara Meyer, Lena Wachsmann und Isabelle Thurmann. „Die Schule ist vorbei, aber wir werden die Freunde nicht mehr sehen“, hieß es. Schulleiter Volker Freitag zeigte sich erfreut über diesen Tag voller kreativer Eigenregie des Abi-Jahrganges. „Das war hochschulreif“, lobte er.

Von Gudrun Ott

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